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NWZonline.de Sport Basketball

Sieg Gegen Bayern München: Bamberg entscheidet Prestige-Duell und steht im Finale

29.05.2017

Bamberg Die Basketballer von Brose Bamberg sind im prestigeträchtigen Dauerduell mit Bayern München ein weiteres Mal ins Finale eingezogen und dürfen auf den siebten deutschen Meistertitel in acht Jahren hoffen. Der Titelverteidiger schlug die Münchner am Sonntag vor eigenem Publikum mit 76:67 (40:45) und entschied damit die Serie im Modus Best-of-Five wie im Vorjahr mit 3:0 für sich.

Damit spielt Bamberg ab kommendem Sonntag im Playoff-Finale der Bundesliga um die Titelverteidigung. Mit wem es das Team von Coach Andrea Trinchieri zu tun bekommt, steht noch nicht fest: Im zweiten Halbfinale führt Oldenburg mit 2:1 gegen Favorit Ulm.

„Das war ein unglaubliches Spiel“, sagte der Italiener Trinchieri, der in seinem dritten Jahr als Bamberger Trainer zum dritten Mal die Meisterschaft einfahren kann. „Gegen diesen FC Bayern zu gewinnen, war sehr hart“, bilanzierte er. Der Münchner Trainer Sasa Djordjevic lobte nach dem Aus seines Teams den Rivalen: „Sie sind das bessere Team und haben das in dieser Serie bewiesen. Sie sind verdient weitergekommen.“

Anders als im ersten Spiel vor einer Woche konnten die Münchner vor 6150 Zuschauern in der ausverkauften Bamberger Arena diesmal von Beginn an dagegenhalten. Es entwickelte sich ein offenes Duell der beiden deutschen Basketball-Schwergewichte, bei dem die Bamberger in der Schlussphase die besseren Nerven zeigten. Bester Werfer des Titelverteidigers war einmal mehr Fabien Causeur mit 17 Zählern, für die Gäste von Trainer Djordjevic punktete Vladimir Lucic mit 19 Zählern am erfolgreichsten.

Das Bamberger Ensemble um seine Star-Spieler Causeur, Darius Miller und Nicolo Melli entwickelt sich für die Korbjäger des FC Bayern zu einem echten Angstgegner. Abgesehen von 2014, als die Münchner Meister wurden, scheiterten sie in jeder der vergangenen fünf Spielzeiten an Bamberg. Gerade in dieser Saison hatte sich das Djordjevic-Team angesichts von zwischenzeitlich 15 Erfolgen in Serie und einer Siegesbilanz von 28:4 mehr erhofft als ein klares Scheitern im Halbfinale.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der Bayern zeitweise mit sieben Punkten führte, legte der Meister aus Franken nach der Pause zu: Aufbauspieler Causeur brachte sein Team mit einem Dreipunktewurf und viel Dynamik auf dem Weg zum Korb wieder zurück in die Erfolgsspur. Im Schlussabschnitt blieb es spannend, bis Nikos Zisis eineinhalb Minuten vor Schluss mit einem Dreier zum 71:66 für die Entscheidung sorgte.

Bereits am Samstag musste Hauptrundengewinner ratiopharm Ulm mit einer 61:68-Heimniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg einen schweren Rückschlag im Kampf um den Titel hinnehmen. Beim Stand von 1:2 müssen die Ulmer nun zwingend am Dienstag (19.00 Uhr) in Oldenburg gewinnen, um ihre Finalhoffnungen zu wahren. „Die erste Halbzeit war schlecht wie noch nie“, schimpfte Ulms Flügelspieler Karsten Tadda nach der Heimpleite. „Um ehrlich zu sein, bin ich ein bisschen sprachlos, wie wir heute als Mannschaft aufgetreten sind. Wir haben von der ersten Minute keinen wirklichen Basketball gespielt.“

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