BAMBERG/GöTTINGEN/PADERBORN - Die Baskets Bamberg haben den Vertrag mit dem an Krebs erkrankten Nationalspieler Ademola Okulaja nicht verlängert. Das gab der Basketball-Bundesligist am Mittwoch bekannt.
Der 33-Jährige hatte nach Angaben der Clubverantwortlichen das Angebot abgelehnt, die Saisonvorbereitung zu vollen Bezügen zu absolvieren und danach über eine weitere Saison zu entscheiden.
Okulaja steht dennoch kurz vor seiner Rückkehr ins Nationalteam. Bundestrainer Dirk Bauermann berief den gebürtigen Nigerianer für den Vorbereitungslehrgang in Leverkusen (28. Juli bis 6. August) und für zwei Länderspiele gegen die Niederlande und Israel am 7. und 8. August in Leiden (Niederlande).
„Nachdem Ademola Okulaja unseren Vorschlag abgelehnt hat, war ich gezwungen, die Option auf Beendigung unseres Vertrags nach zwei Spielzeiten zu ziehen“, sagte Bambergs Manager Wolfgang Heyder.
Das Risiko, dass der in der vergangenen Saison teuerste Spieler nach der Erkrankung nicht wieder auf das entsprechende sportliche Niveau kommt, könne man nicht eingehen. Die Krebserkrankung Okulajas war im vergangenen Sommer festgestellt worden. Seitdem konnte er kein Spiel für Bamberg absolvieren.
Derweil muss Ligakonkurrent RP Ulm in der kommenden Saison ohne Publikumsliebling Jeff Gibbs auskommen. Wie der Verein mitteilte, wird der 29-jährige Center Ulm nach vier Jahren wegen lukrativerer Angebote verlassen. Verlängert hat dagegen MEG Göttingen den Vertrag mit Forward Chris Oliver.
