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NWZonline.de Sport Basketball

Rastas Rumpfteam verpasst Sieg in Bamberg knapp

23.05.2019
So sieht der Playoff-Stand derzeit aus.

Sieben Aufsteiger verpassen gegen elf Pokalsieger die Sensation nur knapp: Mit einem Rumpfteam hat Rasta Vechta das zweite Playoff-Achtelfinalspiel der Basketball-Bundesliga gegen Brose Bamberg verloren. Nur sieben aktive Rasta-Spieler zeigten in Bamberg einen aufopfernden Kampf und musste sich erst nach Verlängerung mit 98:102 (89:89, 31:35) geschlagen geben. Das dritte Spiel in der Serie, in der es nun 1:1 steht und in der drei Siege zum Weiterkommen nötig sind, findet an diesem Samstag (20.30 Uhr) im heimischen Rasta-Dome statt.

Die Vechtaer zeigten erneut ihre aggressive Verteidigung, mit der Bamberg sich vor allem in den ersten 15 Minuten schwer taten. Nach 15 Minuten stand es erst 25:16 aus Sicht der Vechtaer. Dann wachte Bamberg auf und führte zur Halbzeit mit 35:31.

Im dritten Viertel gab es dagegen einen offensiven Schlagabtausch, es endete für sich genommen 31:30 für Vechta. Weil Rasta auf die verletzten Seth Hinrichs, Clint Chapman und Tyrone Nash verzichten musste, konnte Trainer Pedro Calles nur sieben Spieler einsetzen. Doch diese zeigten hervorragenden Einsatz: T.J. Bray sammelte 29 Zähler, Joshua Young 28, Austin Hollins 18 und Nationalspieler Philipp Herkenhoff 16 Punkte und zehn Rebounds. Für Bamberg trafen Augustine Rubit (31) und Tyrese Rice (26) am besten.

Bis in die Schlussphase aber konnte sich kein Team mehr entscheidend absetzen. So entwickelte sich eine packende Schlussminute, in der die Führung mehrmals wechselte. Als T.J. Bray knappe sieben Sekunden vor Schluss zum 89:87 traf, waren die mitgereisten Vechta-Fans laut zu hören, die den sicher geglaubten Sieg bejubelten. Doch Bamberg nutzte die verbleibenden Sekunden noch zum Ausgleich.

In der Verlängerung machte sich dann die enorme Belastung der Vechtaer bemerkbar. Ein ums andere Mal stützten sich Herkenhoff und Co. auf den Oberschenkeln ab und pusteten erschöpft durch. Austin Hollins spielte am Ende sogar die ganzen 45 Minuten durch, Robin Christen kam auf 41 Minuten – und das, obwohl er im vierten Viertel bei einem versuchten Block auf das Handgelenk fiel. Doch schon nach kurzer Pause konnte er weiterspielen.

Durch kleine Fehler im Spiel konnten die Bamberger 30 Sekunden vor Schluss mit 99:95 in Führung gehen. Doch sie gaben nicht auf: Vechta gelang sogar noch der 13. Steal im Spiel, doch Hollins konnte diesen nicht in Punkte ummünzen.

„Die Partie hat heute viel Kraft gekostet, vor allem in der Overtime“, sagte Herkenhoff nach dem Spiel: „Das ändert aber nichts daran, dass wir in der nächsten Partie mit derselben Energie auf den Platz gehen. Es gab viele kleine Gründe, weswegen wir die Partie heute verloren haben. Einer davon wird sicher das Rebounding sein.“ In der Tat entschied Bamberg diese Kategorie mit 48:33 für sich.

Für Vechtas glorreiche Sieben gilt es nun, sich bis Samstag von diesem kräftezehrenden Spiel zu erholen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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