Basketball-Bundesliga erlebt eine spannende Schlussphase
DIE FAKTEN
Alba Berlin
ist als Tabellenerster der Basketball-Bundesliga nicht mehr zu verdrängen und wird im Playoff-Viertelfinale (ab 14. Mai) auf den AchtenEisbären Bremerhaven
treffen.Die Artland Dragons
(derzeit Zweiter),Bayer Leverkusen
(Dritter) und dieBaskets Bamberg
(Vierter) können nur noch untereinander die Plätze tauschen. Sie haben in jedem Fall in ihren Viertelfinalpartien zunächst Heimrecht.Die EWE Baskets
(Fünfter),Baskets Bonn
(Sechster) undSkyliners Frankfurt
(Siebter) starten auswärts. Im Direktvergleich des möglicherweise punktgleichen Trios hätten die Oldenburger mit drei Siegen (zweimal Bonn, einmal Frankfurt) die Nase vorn.Phantoms Braunschweig - Köln 99ersMi., 19.00
Paderborn Baskets - EWE Bask. OldenburgMi., 20.00
RP Ulm - Baskets Bonn10. Mai, 19.30
BG Göttingen - EnBW Ludwigsburg10. Mai, 19.30
Gießen 46ers - Artland D. Quakenbrück10. Mai, 19.30
EWE Bask. Oldenburg - B. Leverkusen10. Mai, 19.30
Baskets Jena - Paderborn Baskets10. Mai, 19.30
TBB Trier - Skyliners Frankfurt10. Mai, 19.30
Köln 99ers - Tigers Tübingen10. Mai, 19.30
Eisbären Bremerhaven - Bask. Bamberg10. Mai, 19.30
Alba Berlin - Phantoms Braunschweig10. Mai, 19.30
1. Alba Berlin332689:248252:14
2. Artland Dr. Quakenbrück332629:241248:18
3. Bayer Leverkusen332754:260348:18
4. Baskets Bamberg332473:218546:20
5. EWE Baskets Oldenburg322466:234242:22
6. Baskets Bonn332501:241242:24
7. Skyliners Frankfurt332498:240642:24
8. Eisbären Bremerhaven332604:258736:30
9. Phantoms Braunschweig322411:242932:32
10. Köln 99ers322479:253230:34
11. EnBW Ludwigsburg332717:269830:36
12. RP Ulm332720:273830:36
13. Paderborn Baskets322557:256628:36
14. BG Göttingen332604:269424:42
15. Tigers Tübingen332319:252320:46
16. Gießen 46ers332488:271018:48
17. TBB Trier332483:275012:54
18. Baskets Jena332304:262710:56
Am letzten Spieltag empfangen die EWE Baskets in der Arena Leverkusen. Das könnte auch das Playoff-Duell sein.
Von Oliver Schulz
Oldenburg Sean McCaw hatte nichts mehr zu verlieren, denn er hatte ja schon verloren. „Die Oldenburger haben eine Klassemannschaft. Ich glaube, dass sie in den Playoffs sehr weit kommen werden“, gab der Spielertrainer der Jenaer Basketballer unmittelbar nach der 57:76 (31:34)-Niederlage des Bundesliga-Absteigers am vergangenen Sonntag bekannt.
Es ist möglich, dass die Glaubwürdigkeit des ehemaligen Profis der EWE Baskets durch das sportliche Dilemma seiner Jenaer etwas konterkariert wird. Zumindest die erste Hälfte dokumentierte die bis dahin ideenlosen Oldenburger in einer ungeordneten Spielstruktur.
Die Gastgeber hatten wohl mehr die am 14. Mai beginnenden Playoffs im Kopf als den leichtgewichtigen Gegner; eine Einschätzung, die Rickey Paulding teilte: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit den Fehler gemacht, den man häufig gegen diese Gegner macht: ein Team zu unterschätzen.“
Hinzu kam, dass die Oldenburger ihr Glück mit Würfen aus der Distanz erzwingen wollten. „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel häufiger geschafft, den Ball unter den Korb zu bringen, was letztlich einer der Hauptgründe für diesen Sieg gewesen ist“, sagte Paulding.
Zweimal dürfen die Baskets in dieser Hauptrunde noch ran: im Nachholspiel an diesem Mittwoch in Paderborn (20 Uhr) und am letzten Spieltag am Sonnabend, 10. Mai (19.30 Uhr), in der EWE-Arena gegen Leverkusen.
Gegen 22 Uhr wird an diesem Tag auch der Viertelfinal-Gegner feststehen. Bis dahin dürfen die Anhänger wild spekulieren („Die Baskets spielen bestimmt gegen die Dragons“), Hoffnungen äußern („Gegen Leverkusen“) oder Bedenken formulieren („Nur nicht Bamberg“). Wie es kommt, gefeiert wird nach dem letzten Ligaspiel im Arena-Foyer auf jeden Fall. Für die Partie gegen Tyron McCoys Leverkusener ist der Kartenvorverkauf in vollem Gange. Möglicherweise wird sich dieses Duell eine Weile hinziehen. Als Zeitraum für das Viertelfinale hat die BBL den 14. bis 24. Mai terminiert. Drei Siege sind nötig für den Einzug ins Halbfinale.
