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Basketball Held: „Ich sehe mich als Teil des Teams“

Fried-Michael Carl

FRAGE:

Seit gut drei Wochen sind Sie Cheftrainer der Baskets. Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung in dieser Zeit?

RALPH HELD

: Angesichts des schweren Auftaktprogramms bin ich sehr zufrieden. Im spielerischen Bereich haben wir ebenso noch einen Schritt nach vorne gemacht wie im Zusammenwachsen der Mannschaft.

FRAGE:

Worauf haben Sie die Schwerpunkte gesetzt?

HELD

: Wir alle haben ein gemeinsames Ziel, das Erreichen der Playoffs. Das habe ich in Teamansprachen genauso deutlich gemacht wie in vielen Einzelgesprächen. Und auch in den Trainingseinheiten habe ich an der ein oder anderen Stellschraube gedreht, durch die die guten Voraussetzungen, die ich von Predrag Krunic übernommen habe, hoffentlich noch besser wirken.

FRAGE:

Nennen Sie bitte ein Beispiel.

HELD

: Ich habe den Spielern noch einmal klargemacht, welche Verantwortung sie in den verschiedenen Phasen des Spiels besitzen.

FRAGE:

Sie kennen die Spieler schon länger. Jetzt sind Sie in eine neue Rolle geschlüpft. Hat sich das Verhalten der Aktiven Ihnen gegenüber geändert?

HELD

: Natürlich ist das Verhalten anders, denn ich habe eine andere Rolle. Früher war ich der zweite Mann, jetzt muss ich die Linie vorgeben. Das registrieren auch die Akteure.

FRAGE:

Welcher Ansatz liegt Ihrer Philosophie zugrunde?

HELD

: Mein Ansatz ist, dass das Gesamtkonstrukt Baskets als Team funktioniert, also der Zusammenhalt eine große Rolle spielt. Jeder ist eingebunden, jeder kann sich einbringen und durch seine Trainingsarbeit empfehlen. Dazu gehöre ich ebenso wie die Spieler und das Umfeld des Teams. Nur so können wir erfolgreich auftreten.

FRAGE:

Predrag Krunic hat mehr auf eine kleinere Rotation gesetzt. Das müsste Ihnen doch widersprochen haben?

HELD

: Auch hier sehe ich mich als Teil eines Teams. Die Rollenverteilung war durch den Cheftrainer vorgegeben, so wie es jetzt auch mit mir ist. Predrag Krunic war letztlich für alles verantwortlich. Wir haben dann das gemeinsam vertreten, was er entschieden hatte.

FRAGE:

Bobby Brown war lange heftig in der Kritik. In den vergangenen Spielen hat er sein Auftreten verändert. Wie haben Sie das erreicht?

HELD

: Predrag hat, genau wie ich es jetzt mache, Bobby auf seine wichtige Rolle als Kopf der Mannschaft hingewiesen. Dies anzunehmen und entsprechend auch zu agieren, war ein Prozess. Es ist Bobbys Verdienst, dass dies jetzt deutlich besser funktioniert und er sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt.

FRAGE:

Wenn Sie die Playoffs erreichen wollen, sollte kein Spiel mehr verloren werden. Wie zuversichtlich sind Sie, dass es an diesem Sonnabend (20 Uhr) in Gießen zu einem Sieg langt?

HELD

: Sehr. Nach der Entwicklung der vergangenen Wochen sind wir auf einem guten Weg. Jetzt muss sich zeigen, wie stabil das ganze Gebilde ist. Gießen steht im Abstiegskampf, so dass es nicht nur eine spielerische Herausforderung werden wird, sondern auch eine emotionale. Die Stimmung in der Halle wird sehr aufgeheizt sein. Aber eins steht auch fest: Es gibt kein Wenn und Aber, wir müssen dieses Spiel gewinnen, wenn wir unsere Chance auf die Playoff-Teilnahme wahren wollen. @ Mehr Infos unter

http://www.NWZonline.de/ewebaskets

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