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NWZonline.de Sport Basketball

DISTANZWÜRFE: Basketballer treffen aus unmöglichen Positionen

11.12.2007

2001 rettete der Amerikaner

Andre Kerr die

Oldenburger

per Distanzwurf

OLDENBURG/tor Gefühlte zwei Minuten lang war der letzte Wurf von Emeka Erege in der Luft unterwegs, bevor er am Sonntagabend in der EWE-Arena im Oldenburger Netz landete. Während die Gäste aus Ulm einen unverhofften 73:72-Sieg in der Basketball-Bundesliga bejubelten, brach unter Zuschauern und Spielern der EWE Baskets Schweigen aus. Ein Treffer in letzter Sekunde, zudem aus einer Entfernung von rund 15 Metern – nicht zum ersten Mal erlitt Oldenburg einen K.o. per Wurf aus der gegnerischen Hälfte.

Viele Fans erinnerten sich spontan an den 9. März 2002, als die Baskets beim Mitteldeutschen BC kurz vor der Schlusssirene scheinbar entscheidend mit drei Punkten in Front lagen. Doch Dante Mathis fasste sich ein Herz und schleuderte den Ball von kurz vor der eigenen Grundlinie aus über Pavel Becka hinweg in Richtung Korb – und traf. Zwar rettete er sein Team damit „nur“ in die Verlängerung, doch ging das Spiel aus Oldenburger Sicht nach diesem Volltreffer schließlich noch deutlich verloren (94:105).

Dreier mit solcher Wirkung hat es in der Geschichte des Basketballs immer wieder gegeben. So mancher Fan mag sich an eines der legendären Osterturniere vor nahezu 30 Jahren in Westerstede erinnern, als die Gäste aus Groningen zunächst einen Ball per Hechtsprung vor dem Aus retteten und sich mit dem anschließenden Verzweiflungs-Dreier den Turniersieg sicherten. So tief in die Historie muss man freilich gar nicht tauchen: Erst vor wenigen Tagen traf es die belgische Mannschaft von Telindus Oostende um den Ex-Oldenburger Elvir Ovcina: Aus weit über 15 Metern senkte sich ein gegnerischer Wurf in den Schlussgong hinein ins Netz.

In der Basketball Bundesliga entschied ein Distanz-Treffer im Jahr 2006 sogar die Teilnahme am Finale um die Deutsche Meisterschaft: Aleksandar Nadjfeji traf für Rhein-Energie Köln gegen GHP Bamberg im fünften Spiel in letzter Sekunde zum Sieg; im vorentscheidenden dritten Spiel der Finalserie gegen Berlin wiederholte schließlich Immanuel McElroy das Kunststück für die Domstädter und stellte die Weichen in Richtung Titelgewinn. Und auch auf der ganz großen Bühne des Basketballs werden immer wieder Letzte-Sekunden-Geschichten geschrieben: So entschied die Sowjetunion das Finale bei den Olympischen Spielen 1972 gegen die USA zwar nicht per Dreier, aber per finalem Wurf mit 51:50 für sich.

Dass das Schicksal es mit den Oldenburgern übrigens nicht durchgehend schlecht meint, bewies der 10. Februar 2001: Da traf der Amerikaner Andre Kerr, der nicht als Distanz-Spezialist bekannt war, mit einem Dreier zum 77:75 gegen die favorisierten Telekom Baskets Bonn. 2001 rettete der Amerikaner

Andre Kerr die

Oldenburger

per Distanzwurf

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