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NWZonline.de Sport Basketball

Serie: Becka kommt auch ohne Basketball aus

29.09.2010

OLDENBURG „Ich habe in Susice das gefunden, was ich gerne machen möchte. Meine Arbeit im Naturschutz gefällt mir sehr und ist so etwas wie mein Traumjob“, schwärmt Pavel Becka. Der ehemalige Basketballprofi, der von 1995 bis 2004 neun Jahre am Stück in Diensten des Oldenburger TB (später dann EWE Baskets) stand, hat nach seiner aktiven Karriere als Basketballer wieder etwas gefunden, das ihn ausfüllt.

Arbeit im Böhmerwald

Nach 13 Jahren in Oldenburg lebt der jetzt 40-Jährige inzwischen wieder in seinem Heimatland. In der Kleinstadt Susice hatte der Tscheche nach seinem Studienabschluss in Biologie an der Universität Oldenburg im Jahr 2008 sofort Arbeit gefunden. Sie liegt im Naturschutzgebiet Böhmerwald – für das Becka als wissenschaftlicher Mitarbeiter und in der Verwaltung tätig ist. Zurzeit betreut er das Projekt „Biomonitoring der Waldökosysteme“. „Wir gehen mit einem GPS-Navigationsgerät in den Wald und schauen, was dort so wächst“, erklärt der 2,06-Meter-Mann.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Becka, einst die Identifikationsfigur des Oldenburger Basketballs, die Gegner auf dem Parkett dank seiner spielerischen Vielseitigkeit zum Verzweifeln brachte. Obwohl er das auch jetzt noch könnte. Beim Baskets Day am vergangenen Sonntag, bei dem er in die „Hall of Fame“ der Oldenburger aufgenommen wurde, zeigte sich Becka, dessen Haare inzwischen ein wenig grau schimmern, noch gut in Form. Dennoch spielt er – wenn auch gezwungenermaßen – keinen Basketball mehr. „In Susice gibt es leider keine Möglichkeit, und der nächste Ort, in dem es einen Verein gibt, ist 30 Kilometer entfernt. Im Sommer wäre die Fahrt dahin kein Problem. Aber da die Straßen im Naturschutzgebiet im Winter nicht mit Salz gestreut werden dürfen, kommt man zu der Zeit mit dem Auto nur sehr langsam vorwärts. Zwei Stunden Fahrt für eine Stunde Training – das hätte sich einfach nicht gelohnt“, erzählt der ehemalige Nationalspieler Tschechiens.

Vor einem Jahr wagte er sich noch einmal aufs Parkett. „Ich wurde von einigen Freunden gefragt, ob ich bei ihnen im Zweitliga-Team nicht während der Playoffs aushelfen möchte. Vor dem ersten Spiel verletzte ich mich dann leider – seitdem hatte ich keinen Basketball mehr in der Hand und habe mich fortan aufs Rad- und Skifahren konzentriert.“

Kontakt nach Oldenburg

Doch auch ohne den Basketball fühlt er sich in Susice wohl. Seine Freundin arbeitet an der Uni Regensburg und wohnt in der Nähe. Wie schon damals in Oldenburg hat er auch in seiner neuen Heimat kein Bedürfnis, diese zu verlassen. „Ich habe mich in Oldenburg immer wohlgefühlt. Aber auch im Böhmerwald ist es schön, nur etwas bergiger“, beschreibt Becka die jetzige Umgebung.

An Oldenburg vermisse er vor allem die Freunde, zu denen er noch regelmäßig Kontakt hat. „Erst vor vier Wochen war ich das letzte Mal hier, der Besuch zum Baskets Day war eigentlich nicht geplant. Aber ich komme immer wieder sehr gerne nach Oldenburg.“

(40) kam 1995 von USK Prag zum Oldenburger TB (später EWE Baskets). Er hatte im Jahr 2000 erheblichen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga. Dort wurde er zweimal ins All-Star-Team gewählt. Nach seinem Abschied aus der ersten Mannschaft im Jahr 2004 half er noch zwei Jahre im Regionalliga-Team des OTB aus.spielte von 1991 bis 1999 für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

... Pavel Becka? Der 40-jährige ehemalige Baskets-Profi arbeitet in seinem Heimatland Tschechien als Biologe.

(40) kam 1995 von USK Prag zum Oldenburger TB (später EWE Baskets). Er hatte erheblichen Anteil am Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2000. Dort wurde er zweimal ins All-Star-Team gewählt. Nach seinem Abschied aus der ersten Mannschaft im Jahr 2004 half er noch zwei Jahre im Regionalliga-Team des OTB aus.spielte von 1991 bis 1999 für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

... Pavel Becka? Der 40-jährige ehemalige Baskets-Profi arbeitet in seinem Heimatland Tschechien als Biologe.

(40) kam 1995 von USK Prag zum Oldenburger TB (später EWE Baskets). Er hatte erheblichen Anteil am Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2000. Dort wurde er zweimal ins All-Star-Team gewählt. Nach seinem Abschied aus der ersten Mannschaft im Jahr 2004 half er noch zwei Jahre im Regionalliga-Team des OTB aus.spielte von 1991 bis 1999 für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

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