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Basketball Bamberger begeistern beim Sieg in Berlin

dpa

BERLIN - Die Festung des Erzrivalen gestürmt, Platz eins gesichert und jede Menge Werbung für den deutschen Basketball gemacht: Als die Baskets Bamberg das Spitzenspiel bei Alba Berlin mit 97:93 gewonnen hatten, tanzten die Spieler des Double-Gewinners ausgelassen über das Parkett der Berliner Halle. Zusammen mit den rund 1000 mitgereisten Anhängern feierten die Franken am Sonnabend eine große Party. Fünf Spieltage vor Schluss der Punktrunde ist den Bambergern die Hauptrunden-Meisterschaft in der Bundesliga nicht mehr zu nehmen.

„Solche Spiele braucht der Basketball in Deutschland“, sagte Bambergs Trainer Chris Fleming und schloss in seine Lobeshymne ausdrücklich die geschlagenen Berliner mit ein. Der frühere Serienmeister hatte nach zuvor sechs Siegen zwar wieder eine Niederlage kassiert, vor 14 500 Zuschauern aber seine beste Saisonleistung gezeigt.

Katzurin lobt trotz Pleite

Alba verpasste durch die unglückliche Niederlage die Revanche für das 52:103-Debakel im Hinspiel, das letztendlich die Entlassung von Trainer Luka Pavicevic eingeleitet hatte. Unter dessen Nachfolger Muli Katzurin finden die Hauptstädter immer mehr zu alter Stärke zurück und hatten das Bamberger Ausnahmeteam am Rande einer Niederlage. „Wir haben heute unsere Qualität gezeigt, und dass wir mit Bamberg auf einem Niveau spielen können“, lobte Katzurin.

Angetrieben von der tollen Kulisse starteten die Berliner furios und führten Mitte des zweiten Viertels sogar mit 16 Punkten (38:22). Doch die Bamberger ließen sich im Stile eines Meisters nicht aus der Ruhe bringen und hatten in Predrag Suput zudem den Mann des Abends in ihren Reihen. „Predrag hat heute wie von einem anderen Stern gespielt“, lobte Fleming den serbischen Flügelspieler, der mit 34 Punkten und neun Rebounds auftrumpfte. Da nutzte es den Gastgebern auch nichts, dass der genesene Julius Jenkins mit 24 Punkten überzeugte und Jung-Center Miroslav Raduljica mit 13 Zählern glänzte.

Quakenbrück rückt vor

Die Berliner rutschten durch ihre Niederlage und den gleichzeitigen 75:57-Sieg der Artland Dragons Quakenbrück bei den Tigers Tübingen auf Rang vier hinter die Quakenbrücker zurück. Bester Werfer der Artländer beim Auswärtserfolg in Tübingen war Tyrese Rice mit 19 Punkten. Ebenfalls auswärts erfolgreich waren die Eisbären Bremerhaven. Beim BBC Bayreuth gewann die Mannschaft mit 90:83. Erfolgreichster Eisbären-Werfer war Terrell Everett mit 28 Punkten.

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