BERLIN - Die Top-Favoriten geben sich in der Basketball-Bundesliga keine Blöße. Bei Aufsteiger Bayern München ist dagegen der Befreiungsschlag aus der Auswärtskrise auch am 23. Spieltag wieder ausgeblieben.
Meister Baskets Bamberg siegte bei Schlusslicht BG Göttingen deutlich 101:68 und verteidigte souverän die Spitze. Die Ulmer schickten die Eisbären Bremerhaven mit 98:71 zurück in den Norden und bleiben mit vier Punkten Rückstand auf Bamberg auf Platz zwei.
Vizemeister Alba Berlin gewann das Spitzenspiel gegen die Artland Dragons Quakenbrück mit 94:70. Durch den vierten Sieg in Serie zog Alba (32:12) nach Minuspunkten mit dem Tabellendritten (34:12) gleich und bleibt auf Tuchfühlung zur Spitze.
Ex-Bundestrainer Bauermann ist bei den Bayern vornehmlich als Psychologe gefordert. Die Münchner unterlagen bei den Skyliners Frankfurt mit 49:68 und kassierten bereits die zehnte Pleite in der Fremde. Es war zudem ihre höchste Saisonniederlage.
Center Jared Homan war mit einem Double-Double (17 Punkte/11 Rebounds) bester Werfer bei Bayern. Bei den Hessen überzeugten Jimmy McKinney mit 18 Punkten und Devin Gibson (11).
Im Rennen um die Playoff-Plätze haben die Baskets Bonn einen wichtigen 90:78 (43:30)-Erfolg gegen Ludwigsburg gefeiert. Bonn verteidigte Platz sieben mit 24:22 Zählern vor den punktgleichen Bayern. Aufsteiger Würzburg hatte sich mit 72:54 (32:28) gegen den direkten Konkurrenten New Yorker Phantoms Braunschweig durchgesetzt.
Da davon auszugehen ist, dass Bamberg, Ulm, Quakenbrück und Berlin die ersten vier Plätze unter sich ausmachen, gilt es für die anderen Mannschaften, zu denen auch die Baskets Oldenburg als Zehnter gehören, sich um die vier freien Playoff-Plätze zu streiten.
