BERLIN - Der siebenmalige Meister Alba Berlin und Verfolger Bayer Leverkusen haben dank erfolgreichen Aufholjagden als erste Mannschaften der Basketball-Bundesliga ihre Tickets für die Playoffs gelöst.

Die Berliner (44:12 Punkte) gewannen trotz eines zeitweiligen Zwölf-Punkte-Rückstands im dritten Viertel noch mit 89:85 beim Tabellen-14. Baskets Paderborn. Leverkusen (42:14) siegte ebenfalls nach deutlichem Rückstand und völlig verpatztem ersten Viertel (14:23) noch mit 83:80 gegen die Phantoms Braunschweig (28:28).

Letzte Zweifel an der Playoff-Teilnahme beseitigte anschließend ausgerechnet die Niederlage des rheinischen Rivalen und Pokalsiegers Köln 99ers (28:28), der mit 80:82 bei den Baskets Oldenburg (36:20) verlor.

Rang drei festigte unterdessen Vizemeister Artland Dragons Quakenbrück (40:16), der das Verfolgerduell beim Tabellenfünften Baskets Bonn (36:20) verdient mit 80:71 gewann. Und auch Titelverteidiger Baskets Bamberg (38:18) feierte durch das nie gefährdete 80:58 gegen BG Göttingen einen Sieg und kann fest für die Mitte Mai beginnende Meisterrunde planen.

Schadlos hielten sich die Skyliners aus Frankfurt (36:22), die nach dem ungefährdeten 69:57 im Hessen-Derby gegen die Gießen 46ers trotz schwacher zweiter Halbzeit weiter Kurs auf die Playoffs halten. Bester Werfer war Obie Trotter mit 21 Punkten.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs taten auch die Eisbären aus Bremerhaven (30:26), die den Tabellenvorletzten TBB Trier klar mit 89:67 bezwangen und den wichtigen achten Tabellenplatz festigten. Funk (18) und Tolliver (17) ragten bei Bremerhavens Sieg heraus.

Trier, für das Caleb Green immerhin 25 Punkte warf, schwebt nun mehr denn je in Abstiegsgefahr. Der Rückstand auf den rettenden drittletzten Tabellenplatz beträgt bereits vier Punkte, nachdem die Tigers aus Tübingen zu einem 90:88 gegen Ludwigsburg kamen.