BERLIN - Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga ihre Chance auf die Teilnahme an den Playoff-Spielen gewahrt. Am Sonntag setzten sie sich im Niedersachsenderby 92:87 (79:79) nach Verlängerung gegen die Phantoms Braunschweig durch. Mit jetzt 20:18 Punkten liegt die Mannschaft auf dem neunten Platz. Punktgleich mit den Baskets Oldenburg, die auf dem achten Platz positioniert sind.

Titelverteidiger Baskets Bamberg hat die Tabellenführung verteidigt, kann seine Verfolger aber nicht abschütteln. Die Franken kamen am Sonntag zu einem 97:66-Sieg gegen die Baskets Bonn. Mit 36:4 Punkten liegt der Meister nach dem 20. Spieltag knapp vor RP Ulm (34:6). Die Schwaben feierten mit dem 76:70 bei den Gießen 46ers ihren siebten Sieg in Serie. Da sich auch die Artland Dragons (30:10) beim 95:81 gegen Oldenburg und Alba Berlin (28:12) mit einem 73:61 gegen TBB Trier keine Blöße gaben, blieb an der Spitze alles beim Alten.

Am Tabellenende wird die Lage für BG Göttingen (4:36) immer hoffnungsloser. Das 78:101 bei Aufsteiger Bayern München bedeutete die zehnte Niederlage am Stück. Der Rückstand der BG auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt acht Zähler. Der Vorletzte Ludwigsburg (12:28) stoppte seinen Abwärtstrend mit einem 82:57 gegen die Skyliners Frankfurt und schloss nach Punkten zu Trier auf. Frankfurt liegt nur noch vier Zähler vor der Abstiegszone.

Ulm konnte sich in Gießen einmal mehr auf seinen Center John Bryant verlassen. Mit 19 Punkten und 8 Rebounds war der Amerikaner bester Mann auf dem Parkett. „Das war ein umkämpftes Spiel. Die Defensive hat den Ausschlag gegeben. Wir haben Gießen zu schweren Würfen gezwungen. Die hatten wir zwar auch, aber bei uns sind ein paar mehr gefallen“, meinte Ulms Trainer Thorsten Leibenath.

Weniger Mühe hatte Bamberg. Gegen Bonn lag der Meister schon nach dem ersten Viertel mit 16 Punkten vorn. Neben Top-Werfer Anthony Tucker (20) spielte sich Nationalspieler Tibor Pleiß (17) in den Vordergrund.

Vizemeister Berlin wurde seiner Favoritenrolle gegen Trier gerecht, konnte beim 73:61-Sieg aber nicht überzeugen. DaShaun Wood (19) und Bryce Taylor (18) wussten am ehesten zu gefallen.