BERLIN - Die Eisbären Bremerhaven haben im Kampf um die Playoff-Plätze in der Basketball-Bundesliga einen argen Dämpfer erlitten. Am Sonnabend unterlag die Mannschaft von Trainer Douglas Spradley bei den Baskets Würzburg 69:71 nach Verlängerung. Damit ist der Abstand auf den achten Platz, der zur Teilnahme an den Playoff-Spielen um die Meisterschaft berechtigt, auf vier Punkte gewachsen. In dem durchweg ausgeglichenen Spiel hatten die Eisbären zur Pause 33:31 geführt, nach 40 Minuten hatte es 61:61 gestanden. Bester Werfer der Gäste war der Ex-Oldenburger Chris McNaughton mit 22 Punkten.

Titelverteidiger Baskets Bamberg zieht weiter einsam seine Kreise. Der Tabellenführer gewann auch sein Heimspiel gegen Phoenix Hagen locker mit 97:69 (49:37). Mit dem vierten Sieg in Folge baute der Meister mit 52:6 Punkten seinen Vorsprung auf die jetzt von Alba Berlin (46:12) angeführten Verfolger weiter aus. Erfolgreichster Werfer war P. J. Tucker mit 21 Punkten.

Nur noch Dritter ist RP Ulm, das bei den Skyliners Frankfurt mit 64:77 verlor und mit 46:12 Zählern hinter den punktgleichen Ex-Meister aus Berlin zurückfiel. Frankfurt bot eine kompakte Leistung im Kampf um einen Playoff-Platz. Angeführt von Michael Thompson (16) und Jakob Burtschi (15) verteidigten die Skyliners ihren Vorsprung souverän. Bei Ulm wussten nur Isaiah Swann (16) und John Bryant (13) Paroli zu bieten.

Alba hatte bereits am Sonnabend einen 73:52-Heimsieg gegen Bayern München gelandet. Bei den Berlinern erzielte das Top-Trio zusammen nur zehn Punkte. DaShaun Wood, Derrick Allen und Kyle Weaver wurden von der Bank aus bestens vertreten. „Wir sind unheimlich tief besetzt, das ist unsere Stärke“, sagte Alba-Center Yassin Idbihi. Idbihi sprang für Wood und Co. in die Bresche und war mit 17 Punkten der erfolgreichste Berliner Werfer. Die zuvor fünfmal nacheinander siegreichen Münchner rutschten auf Rang sechs ab. „Wir haben das schlechteste letzte Viertel seit langem gespielt“, kritisierte Bayerns Trainer Dirk Bauermann.

Vierter bleiben die Artland Dragons Quakenbrück nach einem klaren 82:63 (44:30)-Sieg bei BBC Bayreuth.