BERLIN - Nach dem Rückzug Alba Berlins aus allen Gremien der Basketball-Bundesliga (BBL) hat sich BBL-Geschäftsführer Jan Pommer gegen den Vorwurf des Stillstandes in der Weiterentwicklung des Schiedsrichterwesens gewehrt: „Das ist entweder mangelnde Wahrheitsliebe oder einfach Ignoranz. Wir haben in dieser Saison 73 Prozent der Spiele beobachten lassen und ausgewertet.“
Alba hatte bereits Ende März mit dem Rückzug gedroht und diesen Schritt am Donnerstag vollzogen. Als Grund nannte man eine systematische Benachteiligung durch die Schiedsrichter. Man arbeite seit Jahren im Dialog mit der BBL erfolglos daran, eine Gleichbehandlung Albas zu erzielen. „Wir werden in Zukunft unsere Energie auf die Dinge konzentrieren, bei denen man davon ausgehen kann, dass der Aufwand auch Früchte trägt“, sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi.
