Berlin/Göttingen/Bonn/Crailsheim - Alba Berlin hat nach der Eurocup-Pleite gegen die Riesen Ludwigsburg in die Erfolgsspur zurück gefunden und dominiert weiterhin die Basketball-Bundesliga. Gegen die Löwen Braunschweig feierten die ungeschlagenen Hauptstädter mit 83:72 den fünften Erfolg im fünften Spiel.

„Ich bin froh über diesen Sieg, denn er war hart erkämpft. Solche Spiele zum Beginn der Saison sind das realistischere Bild als hohe Siege mit über 20 Punkten“, sagte Alba-Coach Sasa Obradovic.

Vor 10 537 Fans legten die Berliner mit einem fulminanten Startviertel los (27:14). Danach hatte der Favorit mehr Probleme als erwartet, setzte sich aber letztendlich sicher durch. Bester Werfer auf Berliner Seite war Dragan Milosavljevic mit 19 Punkten. Bei den Gästen aus Braunschweig brachte es das starke Guard-Trio Keaton Grant, Derek Needham und Joshua Gasser zusammen auf 55 Punkte, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Einen souveränen Auftritt legte Meister Baskets Bamberg (6:2) bei der BG Göttingen auf das Parkett. Die Franken gewannen am Sonntag mit 87:63 und zeigten sich nach der Blamage beim Aufsteiger in Gießen deutlich verbessert.

Die dritte Niederlage gab es für die Eisbären Bremerhaven bei den Baskets Bonn, die punktgleich mit Bamberg sind. Nach einer guten ersten Halbzeit brachen die Eisbären nach der Pause ein und verloren das dritte Viertel mit 8:19. Diesen Rückstand konnte das Team nicht mehr egalisieren. „Wir hatten unsere Chancen, konnten diese aber nicht konsequent genug nutzen“, sagte Trainer Muli Katzurin: „Es ist uns gelungen, Bonn einige Dinge wegzunehmen, aber leider nicht über die vollen 40 Minuten. Das musst du als Mannschaft jedoch tun, wenn du hier gewinnen möchtest.“

Die Crailsheim Merlins behielten im Derby gegen RP Ulm mit 99:90 die Oberhand. Dabei glänzte der erst am Freitag verpflichtete frühere Oldenburger Adam Chubb mit 15 Punkten für Crailsheim.

Arne Erik Jürgens
Arne Erik Jürgens Thementeam Polizei/Justiz