BONN - Die Baskets Bonn haben im Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga den Ausgleich geschafft. Die Mannschaft von Trainer Michael Koch gewann am Donnerstagabend in der heimischen Hardtberghalle gegen die Skyliners Frankfurt deutlich mit 73:57 (43:36). Sie glichen damit im zweiten Spiel der Halbfinal-Serie zum 1:1 aus. Zum Einzug ins Endspiel sind drei Siege nötig.
Bester Werfer bei den Bonnern war John Bowler mit 16 Punkten. Bei den Frankfurtern kam Kapitän Pascal Roller auf 14 Zähler. Die dritte Partie findet an diesem Sonntag (15 Uhr) wieder in Frankfurt statt.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) drückten die Gastgeber im zweiten Abschnitt auf das Tempo und zogen vor allem dank der Treffsicherheit von Artur Kolodziejski, der zwei Dreier in Serie verwandelte, auf zehn Punkte davon. Bis zur Pause konnten die Hessen den Rückstand zwar auf sieben Punkte verkürzen. Der Meister von 2004 fand jedoch nie zu seiner guten Leistung aus dem ersten Spiel (75:72).
Insgesamt traf das Team von Trainer Murat Didin nur 31 Prozent seiner Würfe. Bonn kam dagegen auf eine Quote von 70 Prozent. Verantwortlich dafür war auch die starke Defensive der Hausherren, mit der sie die Gäste über das komplette Feld unter Druck setzten.
Derrick Allen, im ersten Spiel mit 25 Punkten noch bester Werfer, kam so nur auf zehn Punkte. Auch Spielmacher Pascal Roller konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken.
Die Gastgeber spielten sich im zweiten Durchgang angetrieben von 3500 begeisterten Zuschauern in einen Rausch und machten den Sieg im dritten Viertel perfekt. Mit einem 15:0-Lauf zogen die Rheinländer uneinholbar davon und lagen vor dem Schlussabschnitt mit 14 Punkten vorne. „Das war ein fast perfektes Viertel“, sagte Bonns Co-Trainer Karsten Schul.
