Bonn - Der Rechtsstreit zwischen Basketball-Bundesligist Baskets Bonn und Profi Joshiko Saibou (30) geht in die nächste Runde. Nachdem es bei einem Gütetermin am Mittwoch vor dem Arbeitsgericht in Bonn keine Einigung gab, gibt es nun am 11. November einen Kammertermin.
Der Verein hatte über seinen Anwalt eine Abfindung von drei bis vier Brutto-Monatsgehältern vorgeschlagen. Das lehnte Saibous Vertreter ab. Stattdessen forderte er eine Fortzahlung bis Vertragsende im Juni 2021, auch unter Einbindung einer „Sprinterklausel“. Danach könnte man sich einigen, sofern der Spieler früher eine Anstellung bei einem anderen Verein findet.
Die Bonner hatten Saibou fristlos gekündigt, nachdem dieser an einer Demonstration gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Berlin teilgenommen hatte.
