BREMERHAVEN - BREMERHAVEN/SID/HRS - Aufsteiger Eisbären Bremerhaven ist in der Basketball-Bundesliga schärfster Verfolger von Tabellenführer Alba Berlin. Das Team von Trainer Sarunas Sakalauskas gewann am 15. Spieltag das Verfolgerduell gegen Pokalsieger Rhein-Energie Köln in einem dramatischen Match mit 80:79 (39:33) und kletterte mit dem vierten Sieg in Folge und vier Punkten Rückstand auf Berlin auf Platz zwei. Köln dagegen kassierte die erste Niederlage nach zuvor vier Siegen.

Auch auf dem Vormarsch sind die Artland Dragons Quakenbrück. Nach durchwachsenem Saisonstart feierten die Dragons mit dem 84:56 (44:43) gegen die Walter Tigers Tübingen ihren siebten Sieg aus den vergangenen acht Spielen. Auch der Weg der Telekom Baskets Bonn zeigt nach dem 101:95 (89:89, 38:47) nach Verlängerung gegen die Gießen 46ers und dem dritten Erfolg aus den vergangenen vier Spielen nach oben. Unterdessen haben sich die sellbytel Baskets Nürnberg durch den 74:72 (38:33)-Erfolg im Kellerduell gegen BG Karlsruhe etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.

Die 3800 Zuschauern in der ausverkauften Stadthalle Bremerhaven erlebten ein Basketball-Spektakel zweier ausgeglichener Teams, das auch einen würdigen Abschluss fand: Mit der Schlusssirene warf der von der Kölner Defense stark bedrängte Brian Jones den Ball im Fallen in den Korb zum umjubelten Erfolg der Eisbären. Nachdem die Gastgeber lange geführt hatten, waren die Kölner erst eine halbe Minute vor Schluss mit einem Punkt in Führung gegangen Bester Werfer beim Aufsteiger war wieder einmal Darren Fenn (21 Zähler).

Bei den Artland Dragons war vor 3000 Fans in Quakenbrück erneut auf Marko Bulic Verlass, der schon in der letzten Saison bester Scorer bei den Dragons war. Der Kroate war mit 25 Punkten überragender Spieler.

In einem spannenden Spiel vor 3400 Zuschauern in Bonn retteten sich die Gastgeber erst mit Hilfe eines fulminanten Endspurtes im letzten Viertel und dem letzten Punkt der regulären Spielzeit durch Michael Meeks in die Verlängerung. In der Extra-Zeit überragte Hrvoje Perencic, der insgesamt 30 Punkte erzielte.