BREMERHAVEN - Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga ihr drittes Spiel in Folge gewonnen und halten das Rennen um die Playoff-Plätze weiter offen. 79:74 hieß es am Ende vor 3230 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven gegen Ludwigsburg. Damit bleibt Bremerhaven (32:32 Punkte) am Neunten Baskets Bonn (32:30) und am Achten Phantoms Braunschweig (32:30) dran. Die Phantoms verloren 80:101 bei den Artland Dragons.
Nachdem der erste Abschnitt sehr ausgeglichen verlaufen war (16:15), bauten die Eisbären zu Beginn des zweiten Viertels ihre Führung aus. Doch dann verlor Bremerhaven komplett die Linie. Gäste-Center Kurt Lobby (25 Punkte/13 Rebounds) war nicht mehr zu kontrollieren und führte seine Mannschaft zu einem 25:5-Lauf, wodurch Ludwigsburg die Führung übernahm (44:33).
In der zweiten Hälfte steckten die Eisbären aber nicht auf, sondern drehten das Spiel erneut und antworteten mit einer beeindruckenden 21:2-Serie. Von diesem Zeitpunkt an war die Souveränität ins Bremerhavener Spiel zurückgekehrt. Auch als Lobby kurz vor Schluss noch einmal auf 69:72 verkürzte, behielten die Eisbären die Nerven und stellten den Sieg letztendlich an der Freiwurflinie sicher.
Wir haben das Spiel bis zur 13. Minute kontrolliert. Dann haben wir den Faden verloren und Ludwigsburg die Führung quasi auf dem Silbertablett serviert. Nach der Pause haben wir aggressiver gespielt. Da war plötzlich eine komplett andere Mannschaft auf dem Feld, bilanzierte Eisbären-Trainer Doug Spradley.
Emporkömmling Bayern München hat derweil dem Branchenprimus Baskets Bamberg in einem packenden Basketball-Krimi die vierte Saisonniederlage zugefügt und ein Achtungszeichen für die Playoffs gesetzt. Die Bayern entschieden das Spitzenspiel des 32. Spieltages nach zweimaliger Verlängerung mit 107:103 für sich und wurden danach von den 6700 Fans in der ausverkauften Arena frenetisch gefeiert.
Trotz der Niederlage bleibt Bamberg Tabellenführer (56:8), die Bayern stehen auf Rang fünf (40:24).
