BREMERHAVEN - Nach drei Playoff-Teilnahmen in Folge versuchen die Verantwortlichen der Eisbären Bremerhaven, die Erwartungen im Zaum zu halten. „Wir wollen uns unter den Spitzenmannschaften etablieren. Das kann, muss aber nicht die Playoff-Teilnahme bedeuten“, versucht Manager Jan Rathjen einen schwierigen Spagat.
Die wichtigste Personalie betraf den Trainerposten. Der Litauer Sarunas Sakalauskas, seit 2001 auf der Bank, verlängerte seinen Vertrag bis 2010.
Im lange als Eishockey-Stadt geltenden Bremerhaven ist Basketball beim Publikum längst die Sportart Nummer eins. „Wir haben sechs Jahre in Folge jedesmal unseren Zuschauerschnitt gesteigert“, berichtet Rathjen. „In der abgelaufenen Saison lag dieser bei 3500 Besuchern. Es wäre ein toller Erfolg, wenn wir diese Zahl noch einmal verbessern.“
Eisbären-Publikumsliebling Anthony Tolliver schaffte in diesem Sommer das, wovon viele in der Bundesliga beschäftigte Amerikaner träumen: Er wechselte in die NBA zu den San Antonio Spurs. Trotz des sportlichen Verlustes hat dieser Transfer für die Bremerhavener auch etwas Gutes. Tollivers Erfolgsgeschichte macht die Bremerhavener in Vertragsverhandlungen mit amerikanischen Spielern interessanter. Vor allem die Verpflichtung des viel versprechenden Marcus Slaughter sei so zustande gekommen, heißt es.
