BREMERHAVEN - Die Eisbären Bremerhaven haben die Teilnahme an den Playoffs in der Basketball-Bundesliga verpasst. Am Sonnabend unterlag die Mannschaft von Trainer Doug Spradley den Artland Dragons Quakenbrück mit 76:91 und hat somit keine Chance mehr, einen Platz unter den acht besten Teams zu erreichen. Die Quakenbrücker ihrerseits werden die Punktrunde durch den Sieg auf Rang vier beenden und so am Sonnabend, 5. Mai, mit einem Heimspiel gegen den Fünften Bayern München in die Meisterrunde starten.

„Quakenbrück hat unsere Schwächen gnadenlos ausgenutzt, und wir wussten vorher, dass man sich gegen so einen starken Gegner keine leichten Fehler erlauben darf“, sagte Spradley.

„Ich bin natürlich sehr froh und glücklich, dass wir uns mit diesem Sieg den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde gesichert haben. Das ist für uns sehr wichtig“, sagte Quakenbrücks Trainer Stefan Koch mit Blick auf die nun anstehenden Partien gegen den ambitionierten Aufsteiger FC Bayern.

Titelverteidiger Baskets Bamberg hat derweil seine Favoritenrolle im Kampf um die Meisterschaft untermauert. Die Franken gewannen am Sonntag das Spitzenspiel gegen Alba Berlin mit 100:90 und revanchierten sich zugleich für die Hinspielniederlage. Die Berliner rutschten dagegen durch die Niederlage hinter RP Ulm auf Rang drei und drohen damit den Heimvorteil für ein mögliches Halbfinale zu verpassen.

Bester Werfer bei den Bambergern war PJ Tucker mit 24 Punkten. Bei den Berlinern kam Derrick Allen auf 26 Zähler. Beide Teams brannten in der Neuauflage des Vorjahresfinales vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Bamberger Arena ein Offensiv-Feuerwerk ab. Schon nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 28:23.

Im Tabellenkeller drohen für die Gießen 46ers die Lichter auszugehen. Die Hessen, seit 45 Jahren Bestandteil der Eliteklasse, verloren am Sonnabend gegen die Baskets Bonn mit 56:76 und fielen einen Spieltag vor Saisonende auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Nur bei einem Sieg im direkten Abstiegsduell mit Phoenix Hagen am kommenden Sonnabend bleibt der Bundesliga-Dino erstklassig.

Erleichterung herrschte dagegen bei der EnBW Ludwigsburg. Das Team rang die Baskets Würzburg nach Verlängerung mit 91:80 nieder und sicherte sich damit die Klasse. Am kommenden Sonnabend (20 Uhr) treten die Ludwigsburger am letzten Spieltag bei den Baskets Oldenburg an.