Bremerhaven - Die Eisbären Bremerhaven sind aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden. Die Basketballer unterlagen am Samstag in der Stadthalle den Baskets Bonn mit 69:89. Bester Werfer Bremerhavens war Jordan Brangers mit 22 Punkten, Chris Warren sammelte zwölf Zähler. Für Bonn war Ra’Shad James (18 Zähler) am erfolgreichsten.

In ihrem ersten Pokalspiel seit acht Jahren kamen die Eisbären gut in die Partie und hielten lange mit. Am Ende war Bonn aber zu stark. „Ich hätte mich für die Jungs und auch für unsere Fans sehr gefreut, wenn der heutige Pokalabend zu Hause siegreich gewesen wäre“, sagte Bremerhavens Trainer Arne Woltmann und ergänzte: „Wir müssen weiter an vielen Dingen arbeiten und aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen.“

Die Top-Teams des deutschen Basketballs sind indes ohne Mühe in das Viertelfinale eingezogen. Titelverteidiger und Meister Bayern München setzte sich am Sonntag gegen die Gießen 46ers mit 106:92 (60:33) durch. „Wir hatten das Spiel die meiste Zeit im Griff, nur im letzten Viertel waren wir etwas nachlässig. Diese Schwächephasen müssen wir abstellen“, sagte Münchens Kapitän Danilo Barthel.

Die Bayern hatten mit den Gästen aus Hessen keine Probleme. Allerdings konnte Star-Zugang Derrick Williams nicht wie erhofft mitwirken. Der 27-jährige Amerikaner, der die Erfahrung aus 428 NBA-Spielen mitbringt, leidet an den Folgen einer Bronchitis. Ohne ihn avancierte Barthel mit 17 Punkten zum erfolgreichsten Werfer der einseitigen Begegnung.

Vizemeister Alba Berlin bezwang Medi Bayreuth in eigener Halle 88:68 (50:34). Auch Alba agierte weitestgehend souverän und fand im zweiten Viertel den Rhythmus, nur im dritten Abschnitt leisteten sich die Hauptstädter eine kurze Schwächephase. Bei Berlin wurde Niels Giffey mit 18 Zählern zum Topscorer.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion