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NWZonline.de Sport Basketball

Alba Berlin In Der Krise: „Die wollten unser Spiel zerstören“

24.02.2015

Ludwigsburg Trotz der dritten Liga-Pleite in Serie und dem Rutsch auf Tabellenplatz drei wollen die Verantwortlichen von ALBA Berlin von einer „Krise“ nichts wissen. „Wir stehen immer noch oben und haben in der Euroleague und im Pokal gezeigt, dass wir noch da sind“, erklärte Sportdirektor Mithat Demirel nach der 55:67-Niederlage in der Basketball-Bundesliga bei den Riesen Ludwigsburg. „Jetzt müssen wir uns in der Liga rehabilitieren“, forderte Demirel. Am kommenden Sonntag soll in Braunschweig die Trendwende gelingen. „Das war eine Katastrophe. Wir müssen die Niederlagen-Serie stoppen, sonst sieht es bitter aus“, warnte indes Kapitän Alex King.

Zunächst steht für die Berliner jedoch wieder die Kür in der Euroleague auf dem Programm. Mit einem Sieg am Freitag beim FC Barcelona könnte ALBA die Chance auf die Playoffs in der Königsklasse aufrechterhalten. Demirel erwartet beim spanischen Vizemeister eine „komplett andere“ Partie als bei der jüngsten Niederlage in Schwaben: „Barcelona spielt im Gegensatz zu Ludwigsburg Basketball. Das kommt uns entgegen.“

„Da sind die Ellenbogen ja nur so rumgeflogen. Die haben uns bei jedem Block einen mitgegeben“, schimpfte der Berliner Sportdirektor über die harte Gangart der Ludwigsburger. Leidtragende dieser Spielweise waren die Berliner Clifford Hammonds (Schlag auf den Knöchel) und Jamel McLean (Muskelverletzung im Oberschenkel), die verletzt vom Feld humpelten. Ob die beiden US-Amerikaner am Freitag (20.45 Uhr) in Barcelona wieder auflaufen können, ist unklar.

Bevor die „Albatrosse“ den Versuch unternehmen, ihren überraschenden Hinspiel-Erfolg gegen die Katalanen mit dem deutschen National-Center Tibor Pleiss zu wiederholen, müssen sie vor allem die schwache Offensiv-Leistung von Ludwigsburg aufarbeiten. „Das war typischer John-Patrick-Basketball. Die wollten nur unser Spiel zerstören“, beschwerte sich Demirel und räumte ein: „Wir haben es nicht geschafft, mental und vor allem physisch dagegenzuhalten. Gegen so eine Mannschaft muss man sich mit basketballerischen Mitteln wehren und schnell spielen.“

Offenbar haben die müden Albatrosse jedoch derzeit Schwierigkeiten, mit der Dreifach-Belastung aus Liga, Euroleague sowie Pokal zurechtzukommen und die nötige Konzentration dafür zu mobilisieren. Zudem konnten in der Schlussphase mit Reggie Redding, Alex Renfroe (beide mit fünf Fouls) und dem angeschlagenen Hammonds drei Spielmacher nicht mehr eingreifen. „Wenn dann noch die drei kreativsten Spieler draußen sitzen, wird es bei so einer Atmosphäre extrem schwer“, sagte der Sportdirektor.

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