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NWZonline.de Sport Basketball

Eisbären profitieren von Kölner Rückzug

18.07.2009

KöLN /BREMERHAVEN Die Eisbären Bremerhaven bleiben in der Basketball-Bundesliga. Die Mannschaft profitiert vom Rückzug der Köln 99ers, die am Freitag aus wirtschaftlichen Gründen auf ihr Teilnahmerecht verzichteten. „Wir freuen uns natürlich sehr über den Erhalt der Wildcard. Sie eröffnet den Eisbären die Möglichkeit, trotz einer verkorksten Saison 2008/2009 und dem sportlichen Abstieg, einen Neuanfang in der Basketball-Bundesliga zu starten“, sagte Eisbären-Manager Jan Rathjen. Bremerhaven hatte die Bundesliga-Saison als Tabellenletzter beendet.

Die Eisbären erhalten nun die zweite Wildcard der Liga nach den Gießen 46ers. Die sportlich ebenfalls abgestiegenen Hessen waren nachgerückt, weil die Giants Nördlingen auf ihr Teilnahmerecht verzichtet hatten.

Zuvor hatte es einen weiteren unrühmlichen Akt im Hickhack um die Zukunft der Köln 99ers gegeben. Nachdem die Basketball-Bundesliga (BBL) noch am Mittwoch angekündigt hatte, eine Entscheidung über die Kölner Ligenzugehörigkeit werde am kommenden Montag fallen, zogen die Rheinländer am Freitag von sich aus zurück. Der Club hatte bereits am 10. Juli einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

„Aus Gründen der Fairness gegenüber der Liga und anderen Vereinen ist es besser, nicht in eine neue Saison zu taumeln“, sagte 99ers-Gesellschafter Anton Bausinger. Da die Kölner nach einem Beschluss der Arbeitsgemeinschaft der Zweiten Basketball-Bundesliga nicht an der Zweiten und Dritten Liga teilnehmen dürfen, steht der Basketball in der Domstadt vor dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit.

Die wirtschaftlichen Gegebenheiten ließen es nicht zu, das von den 99ers angestrebte sportliche Konzept umzusetzen, hieß es in einer Erklärung. Auch die Suche nach weiteren Sponsoren brachte nicht den erwünschten Erfolg. „In konkreten Gesprächen haben wir nicht die gewünschten Antworten bekommen“, sagte Bausinger.

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