Bremerhaven - Der letzte Wurf hat entschieden. Denkbar knapp verloren die Basketballer der Eisbären Bremerhaven am Sonntag in eigener Halle gegen Alba Berlin nach Verlängerung mit 69:70 (38:34/60:60). Den entscheidenden Korb erzielte Deon Thompson.

Im Schlussviertel der regulären Spielzeit wiederum hatte Alba in der letzten Minute in Führung gelegen. Doch Sekunden vor Schluss rettete sich Bremerhaven mit dem 60:60 in die Verlängerung eines spannenden Bundesliga-Duells.

Einen Auswärtssieg feierten neben den Berlinern auch die Artland Dragons. Sie gewannen das Verfolgerduell bei BBC Bayreuth mit 88:78 (40:40). Dank eines starken Schlussviertels bleiben die Quakenbrücker mit Trainer Stefan Koch im Windschatten des Spitzenduos Ulm und Bamberg. Die Baskets aus Bamberg profitierten derweil von einem Ausrutscher des Spitzenreiters RP Ulm, der bei den Skyliners Frankfurt überraschend mit 62:78 verlor.

Die Franken wiederum zogen nach ihrem ungefährdeten 76:56 bei den Tigers Tübingen an den Ulmern vorbei und feierten den achten Sieg im neunten Spiel. Wenig zu jubeln hat hingegen Bayern München. Nach den Chaostagen zum Saisonstart mit Bauermann-Entlassung und Hoeneß-Schelte sorgten am Sonnabend die Ausbootung von Center Jared Homan und die Heimpleite gegen Braunschweig für das nächste Tief an der Isar.

Beim 73:78 zeigte das Münchner Starensemble phasenweise eine desolate Leistung und liegt weiter hinter den Play-Off-Rängen. Derweil halten sich die Spekulationen um eine Verpflichtung von Nationaltrainer Svetislav Pesic als neuer Bayern-Coach.