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NWZonline.de Sport Basketball

Basketball: Finalisten heizen Stimmung kräftig an

10.06.2014

München In der Finalserie zwischen Bayern München und Alba Berlin ist die Stimmung von Beginn an aufgeheizt. Bei schweißtreibenden 34 Grad in der Halle kühlten die Gemüter auch nach der Schlusssirene des ersten Playoff-Finales um die deutsche Basketball-Krone nicht ab.

Alba-Coach gegen Schiedsrichter, Bayern-Trainer gegen Liga-Bosse, Alba-Manager gegen Bayern-Star, Bayern-Spieler gegen Alba-Coach: Nach dem 88:81 (44:39)-Erfolg der Münchner im ersten Endspiel vor 6027 Zuschauern gegen den langjährigen Branchenprimus aus Berlin flogen reichlich verbale Giftpfeile.

Vor dem zweiten Duell der beiden Liga-Größen an diesem Donnerstag (18.15 Uhr/Sport 1) sind die Hauptdarsteller längst auf Betriebstemperatur. „Es wird die Hölle sein in Berlin“, sagte Bayern-Center Yassin Idbihi voraus. Auf einen freundschaftlichen Empfang dürfen sich die Münchner in der Hauptstadt nicht einstellen, dazu hatten zu viele Szenen aus Partie eins die Alba-Verantwortlichen erzürnt – allen voran die 50 Freiwürfe, die Schiedsrichter Boris Schmidt dem Gegner zusprach. „Das ist, glaube ich, das erste Mal in meinem Leben, dass ein Team so oft an die Linie durfte“, klagte Berlins Trainer Sasa Obradovic.

Die Berliner warfen vor allem Malcolm Delaney, dem „Wertvollsten Spieler“ der Liga, Schauspielerei vor. Angesprochen auf den Schwalben-Vorwurf schimpfte Delaney in Richtung Obradovic: „Er sagt seinen Spielern doch ganz klar, dass sie mir den Ellbogen jedes Mal ins Gesicht hauen sollen.“ Taktik und Gangart wollen beide Teams beibehalten, ein hitziges Duell ist in Berlin vor rund doppelt so vielen Fans zu erwarten, obwohl die Multifunktionshalle am Ostbahnhof deutlich kühler sein dürfte als die extrem aufgeheizte Bayern-Arena. Dann steht vor allem Ex-„Albatros“ Heiko Schaffartzik im Fokus, der sich bei seinem Weggang nach München den Zorn der Alba-Fans zuzog.

Bayern-Coach Svetislav Pesic beschäftigte sich nach dem Teilerfolg im Kampf um die erste Meisterschaft seit 59 Jahren nicht nur mit dem sportlichen Auftreten seiner Schützlinge, die dank eines 12:0-Laufs im zweiten Viertel das Match gedreht hatten. Schnell schoss er sich auf die BBL ein, die einen Antrag auf Spielverlegung abgelehnt und die Bayern weniger als drei Tage nach dem fünften Halbfinale gegen Oldenburg wieder auf das Feld geschickt hatte: „Das ist Wettbewerbsverzerrung.“

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