FRANKFURT - Titelverteidiger Bamberg ist in der Basketball-Bundesliga weiter nicht zu stoppen – selbst Alba Berlin kann nicht mehr folgen. Während die Bamberger am Sonntagabend auch ihr achtes Saisonspiel gegen Eurochallenge-Sieger BG Göttingen mit 76:59 gewannen, kassierten die Berliner am Vorabend in Ulm beim 73:77 ihre erste Niederlage.
Erster Verfolger der Wundertruppe aus dem Frankenland sind jetzt die Skyliners Frankfurt, die das Hessen-Derby gegen die Gießen 46ers mit 82:64 für sich entschieden. Oldenburg hielt durch ein 72:58 gegen den Mitteldeutschen BC Anschluss.
Vier Tage nach dem Erfolg in der Euroleague gegen Charleroi legten die Bamberger einen furiosen Start hin. Bis zur Pause hatte das Team von Trainer Chris Fleming den Vorsprung auf 17 Punkte ausgebaut (40:23) und behauptete diese Führung bis zur Schlusssirene. Überragender Akteur beim Meister war Reyshawn Terry mit 17 Punkten.
Alba Berlin erwischte es nach zuvor vier Siegen in der Ulmer Kuhberghalle. „Spiele gegen Alba sind für uns immer etwas Besonderes. Umso glücklicher bin ich, dass wir sie geschlagen haben“, sagte Ulms Trainer Mike Taylor. Alba-Coach Luka Pavicevic war richtig böse. „Wir haben heute wieder dasselbe falsch gemacht, was wir schon gegen Oldenburg falsch gemacht haben“, schimpfte der Serbe.
Die Frankfurter behaupteten durch den Sieg gegen die Gießen 46ers Platz zwei. „Das war richtig toller Frankfurter Basketball“, lobte Skyliners-Coach Gordon Herbert. Spielmacher DaShaun Wood war mit 21 Punkten bester Werfer.
Weiter im Aufwind befindet sich die TBB Trier. Die Moselstädter gewannen bei Ludwigsburg mit 82:69 und feierten den dritten Sieg nacheinander. Zurück in die Erfolgsspur fanden die Artland Dragons, die bei den Phantoms Braunschweig 76:53 siegten.
Im Tabellenkeller kam Aufsteiger BBC Bayreuth zu einem wichtigen 99:96-Sieg gegen Hagen. Sieglos bleiben dagegen die Giants Düsseldorf, die gegen die Tigers Tübingen mit 74:88 untergingen.
