FRANKFURT - Titelverteidiger Baskets Bamberg hat seinen Siegeszug in der Basketball-Bundesliga fortgesetzt, der frühere Serienmeister Alba Berlin steckt dagegen in der Krise. Am Wochenende untermauerte Bamberg mit dem 81:63 (49:32) beim Tabellenzweiten Frankfurt Skyliners seine Ausnahmestellung in der BBL. Dagegen sind die Albatrosse von ihren alten Glanzzeiten weit entfernt. Nach dem 64:76 rutschten die Berliner gar auf Platz vier ab.

„In Deutschland habe ich bislang noch nie ein Team gesehen, dass so gut spielt wie Bamberg“, lobte sogar Frankfurts Trainer Gordon Herbert die Gäste, die in Tibor Pleiß (20 Punkte) den überragenden Spieler auf dem Parkett hatten.

Bei Alba scheint die Wirkung des Trainerwechsels indes zu verpuffen. Im vierten Pflichtspiel unter dem Israeli Muli Katzurin gab es bereits die zweite Niederlage. Daran änderte auch eine Aufholjagd mit 20:6 Punkten im letzten Viertel nichts, denn nach dem dritten Viertel hieß es 50:71.

Durch die Berliner Niederlage rückten die Artland Dragons, die mit 91:87 (48:43) gegen RP Ulm die Oberhand behielten, auf den dritten Platz vor. Center Darren Fenn war mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer der Dragons.

Beim überraschenden 91:86-Heimsieg von Phoenix Hagen gegen die Eisbären Bremerhaven war Craig Callahan für die Gäste mit 29 Punkten der beste Werfer, für Hagen kam David Bell auf 24 Zähler. „Ich bin froh, dass wir einen weiteren Sieg geschafft haben und die Distanz zu den Abstiegsrängen wahren konnten“, meinte Phoenix-Trainer Ingo Freyer.