FRANKFURT - Die Eisbären Bremerhaven haben sich als achte und letzte Mannschaft für die Playoffs in der Basketball-Bundesliga qualifiziert. Am Mittwochabend gewann das Team nach dramatischer Schlussphase mit 82:81 (44:41) bei den Frankfurt Skyliners und kann aufgrund des jeweils gewonnenen direkten Vergleichs nicht mehr von den Verfolgern Köln und Braunschweig vom achten Platz verdrängt werden. Für den Aufsteiger von 2005 ist es die dritte Teilnahme an der Meisterrunde in Folge.

Bei einem 80:81-Rückstand verwandelte Matt Haryasz acht Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe. Diesen Vorsprung rettete die Mannschaft von Trainer Sarunas Sakalauskas ins Ziel. Tony Bobbitt war mit 16 Punkten bester Eisbären-Werfer.

Die Artland Dragons Quakenbrück kamen gegen Aufsteiger BG Göttingen zu einem 85:72 (36:37)-Erfolg und sicherten damit Rang drei. Vor 3000 Zuschauern in der Artland-Arena hatte der Vizemeister zur Pause noch überraschend zurückgelegen. Erfolgreichster Quakenbrücker war E. J. Rowland (17).

Alba Berlin verteidigte die Tabellenführung durch einen glücklichen 74:73 (40:42)-Sieg bei EnBW Ludwigsburg. Matchwinner für Alba war Aleksandar Nadjfeji, der unmittelbar vor der Schlusssirene den Ball zum kaum noch für möglich gehaltenen Sieg in den Korb legte. Im dritten Viertel lagen die Berliner mit 44:56 schon zweistellig hinten.