FRANKFURT - Meister Baskets Bamberg hat einen Fehlstart in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft in der Basketball-Bundesliga (BBL) nur knapp verhindert. Im Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mussten die Bamberger Schwerstarbeit verrichten, um den Tabellenachten der Hauptrunde mit 91:80 niederzuringen. Auch in den weiteren drei Viertelfinal-Partien setzten sich die Favoriten durch.

Bamberg verschlief am Sonntag den Beginn und lag nach dem ersten Viertel mit 17:26 zurück. Zwischenzeitlich führten die couragiert auftretenden Norddeutschen sogar mit zwölf Punkten. Angetrieben vom starken Brian Roberts (17 Punkte) kämpfte sich das Team von Trainer Chris Fleming zurück und glich bis zur Pause (43:43) aus.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Eisbären, die sich erst am letzten Spieltag das Ticket für die Playoffs gesichert hatten, nicht abschütteln. Im letzten Viertel setzte sich aber die größere Routine der Bamberger durch. Zudem glänzte Nationalmannschafts-Center Tibor Pleiß mit 15 Punkten und zwölf Rebounds.

Ebenfalls große Mühe hatte Vizemeister Frankfurt gegen die BG Göttingen am Sonnabend. Erst im Schlussviertel konnten sich die Hessen entscheidend absetzen. „Das Ergebnis spiegelt nicht wieder, wie eng das Spiel war“, kommentierte Skyliners-Coach Gordon Herbert den 77:58-Sieg. Bei den Frankfurtern überragte Jimmy McKinney mit 20 Punkten, Aufbauspieler DaShaun Wood kam auf 13 Zähler, elf Rebounds und neun Assists. Bei den Göttingern konnte auch der bärenstarke Dwayne Anderson mit 26 Punkten die Niederlage nicht abwenden.

In Galaform präsentierten sich die Artland Dragons am Sonntag. Gegen Pokalfinalist Braunschweig brannten die Quakenbrücker im ersten Durchgang ein Feuerwerk ab und führten zur Pause mit 53:24. Auch nach dem Wechsel ließ das Team von Stefan Koch nicht locker und siegte mit 90:61. Bester Dragons-Werfer war Bryan Bailey (17).

Bereits am Sonnabend hatte Alba Berlin die Baskets Oldenburg mit 95:68 deklassiert.