Frankfurt - Pokalsieger Alba Berlin steht in den Playoffs der Basketball-Bundesliga vor dem frühen Aus. Die Berliner verloren am Mittwochabend daheim gegen die Skyliners Frankfurt mit 65:71 (23:32) und liegen damit in der Viertelfinal-Serie (drei Siege nötig) mit 0:2 hinten. Die Frankfurter können nun an diesem Sonnabend zu Hause das Weiterkommen perfekt machen. Bester Werfer bei den formstarken Hessen war Philip Scrubb mit 17 Punkten. Bei den Berlinern glänzte Ismet Akpinar vor 7312 Zuschauern mit elf Zählern.
Beide Mannschaften schenkten sich in der Max-Schmeling-Halle nichts. Kämpferisch konnte man den Berlinern nichts vorwerfen, doch spielerisch wirkten die Frankfurter wie schon im ersten Spiel deutlich reifer. Schon zur Pause führte der Gewinner des Europe Cups deshalb mit neun Punkten.
Vor der Partie war Frankfurts Coach Gordon Herbert von den Trainern und Kapitänen der 18 Bundesliga-Teams sowie Medienvertretern zum „Trainer des Jahres“ gewählt worden. Mit 110 Punkten lag er deutlich vor Andrea Trinchieri von den Baskets Bamberg (77) und Denis Wucherer aus Gießen (41).
Dass Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic nicht unter die ersten Drei gewählt wurde, sorgte bei Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller für Unverständnis. „Das ist für mich ein Unding. Eigentlich müsste Mladen unter den Top drei sein. Ich habe ihn sogar mit seiner diesjährigen Leistung auf Platz eins gesehen“, sagte Schüller am Rande der Partie der Oldenburger in Ulm gegenüber der NWZ , schränkte dann aber auch ein: „Natürlich haben die anderen Trainer auch ihre Verdienste.“
