FRANKFURT/ - FRANKFURT/BREMERHAVEN/DPA/HRS - Die Basketballer von EnBW Ludwigsburg bleiben in der Bundesliga als einziges Team ungeschlagen. Mit dem 80:65-Sieg bei den Skyliners Frankfurt feierten die Schwaben gestern im sechsten Spiel ihren sechsten Sieg und holten sich mit 12:0 Punkten die kurzfristig an Alba Berlin (12:2) verlorene Tabellenführung zurück. Die Berliner mit William Avery (16) als bestem Werfer hatten bereits am Freitag mit dem 74:57 bei den sieglosen Gießen 46ers (Rouven Roessler/15) ihren sechsten Sieg in Serie gefeiert.
Ihren Platz in der Spitzengruppe festigten auch die Eisbären Bremerhaven. Die Seestädter kamen gestern in eigener Halle zu einem 94:75-Sieg gegen die BG Karlsruhe und belegen mit 8:2 Punkten den vierten Rang. Langsam im Kommen ist Ex-Meister Baskets Bamberg (6:2), der dank des 87:72-Sieges beim Neuling RP Ulm einen Sprung vom 14. auf den 7. Platz machte.
Die Artland Dragons Quakenbrück (Adam Hess/29) beendeten dagegen ihren Negativlauf von drei Niederlagen in Serie mit dem 88:80-Erfolg gegen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen (Jared Newson/23).
Vor 4610 Zuschauern in Frankfurt konnten auch die Skyliners den Ludwigsburger Schwaben-Express nicht stoppen. Der Meister von 2004 hielt die Partie gegen den Spitzenreiter lange offen, führte nach 14 Minuten 24:14 und blieb bis zum 46:48 (27.) auf Tuchfühlung mit dem Tabellenführer. Doch dieser setzte sich Mitte des dritten Viertels zum 52:67 entscheidend ab.
„Das war eines unserer besten Spiele bisher. Wir haben heute guten Team-Basketball gespielt“, meinte Ludwigsburgs Trainer Silvano Poropat, der in Miljan Goljovic (16), Jerry Green (14) Je‘Kil Foster (13) und Michel do Nascimento (10) vier zweistellig punktende Spieler hatte. Bei den Skyliners, die ohne Tate Decker (Fieber) und Alex King (Mittelhandbruch) auskommen mussten, gelang dies nur Eric Chatfield (18) und Travon Bryant (14.).
Das starke Trio Charles-Judson Wallace (23 Punkte/15 Rebounds), Zygimantas Jonanus (21) und Nick Jacobson (20) garantierte den hohen Sieg der Bremerhavener gegen Karlsruhe, die in Domonic Jones (16) und Narcisse Ewodo (15) die besten Schützen hatten. Vor 3040 Zuschauern zogen die Gastgeber erst nach der Halbzeit davon. Zur Pause hatte die Eisbären-Führung nur sechs Punkte betragen.
