FRANKFURT/MAIN - Mit einer eindrucksvollen Demonstration seiner Stärke hat Alba Berlin die Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga (BBL) zurückerobert. Neben den Berlinern blieben auch die Verfolger Bonn und Frankfurt auf Erfolgskurs.

Als Wiedergutmachung nach der 59:68-Niederlage in Oldenburg vor einer Woche boten die Berliner gegen Tübingen eine „Dreier-Show“, trafen 18 Distanzwürfe und gewannen verdient mit 99:83. Der überragende Julius Jenkins (30 Punkte) war dabei gleich achtmal aus der Distanz erfolgreich. Die Berliner kletterten dadurch auf Platz eins, spüren aber den Atem der Verfolger im Nacken.

Vizemeister Telekom Baskets Bonn schrammte gegen Phoenix Hagen nur knapp an einer Blamage vorbei (67:64), hält aber den Anschluss zur Spitze.

Im oberen Tabellendrittel bleiben auch die Skyliners Frankfurt, die durch ein 84:77 gegen RP Ulm auf Platz fünf kletterten und die Eisbären Bremerhaven überholten. Diese hatten am Freitag überraschend mit 81:84 gegen Gießen gepatzt.

Auch die Baskets Bamberg bleiben durch den 74:55-Sieg gegen den Mitteldeutschen BC auf Playoff-Kurs. Die EnBW Ludwigsburg stoppte ihre Talfahrt mit einem 84:79-Erfolg nach Verlängerung gegen die Paderborn.

Auf dem absteigenden Ast befinden sich hingegen die Artland Dragons. Das Team aus Quakenbrück unterlag den Phantoms Braunschweig mit 60:66 und verlor im Kampf um die Playoff-Plätze wertvollen Boden.

Über eine gelungene Generalprobe freuen konnte sich Oldenburgs Pokalgegner Göttingen. Die Niedersachsen gewannen am Sonntagabend 77:64 gegen Trier und schoben sich dadurch in der Tabelle direkt hinter die Oldenburger auf Platz vier.