FRANKFURT/MAIN - FRANKFURT/MAIN/DPA - Die ehemaligen Tübinger Basketballprofis Tamien Trent und Michael Moten sind von der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Basketball Bundes wegen der Einnahme der verbotenen Substanz THC für neun Monate gesperrt worden. Die von ihrem ehemaligen Verein bereits fristlos entlassenen Spieler wurden wie bereits berichtet nach dem Bundesligaspiel Tübingen - Gießen am 11. Februar diesen Jahres positiv getestet – ebenso wie der Gießener Christopher Anrin, dem die Einnahme von Carboxy-Finasterid nachgewiesen werden konnte. Mit seinem Fall

befasst sich die Anti-Doping-Kommission am 3. Mai.

„Ich hoffe, dass die Entscheidung eine abschreckende Wirkung hat“, kommentierte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer das Urteil gegen Trent und Moten. Der Kommissions-Vorsitzende Wolfgang Hilgert ergänzte: „Es war an der Zeit, ein Zeichen zu setzen“.

Die Strafe gegen die Ex-Tübinger Spieler gilt rückwirkend vom 15. März an, dem Tag ihrer Suspendierung.