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NWZonline.de Sport Basketball

Basketball: Furiose Berliner gleichen aus

13.06.2014

Berlin

Alba Berlin hat den Heimvorteil eindrucksvoll genutzt und in der Finalserie um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegen Bayern München zurückgeschlagen. Der Pokalsieger gewann das hochklassige zweite Spiel am Donnerstag mit 95:81 (54:49) und sorgte in der „Best-of-five“-Serie für den wichtigen 1:1-Ausgleich. Die dritte Begegnung findet an diesem Sonntag (17 Uhr/Sport 1) bei Hauptrundensieger München statt – die Titel-Entscheidung fällt nun frühestens am Mittwoch.

„Das war eine Teamleistung, man kann niemanden herausheben“, sagte Berlins Levon Kendall bei Sport 1: „Das nächste Spiel wird jetzt sehr wichtig, denn für den Titel müssen wir eine Begegnung in München gewinnen.“ Münchens Heiko Schaffartzik, der Alba vor der Saison verlassen hatte, übte Selbstkritik: „Wir sind nie in den Rhythmus gekommen und Alba hat auf einem sehr hohen Niveau gespielt und unglaublich getroffen.“

Vor 12 588 Zuschauern brannten die Teams von der ersten Minute an offensiv ein Feuerwerk ab, dabei hatte Alba-Trainer Sasa Obradovic, ehemaliger Spieler und Zögling seines Gegenübers Svetislav Pesic, das Augenmerk auf die Defensive gerichtet. Absetzen konnte sich im ersten Viertel keine der Mannschaften, Alba erspielte sich erst in den letzten Sekunden eine Zwei-Punkte-Führung (26:24). Aufseiten der Münchner stand dabei vor allem Nationalspieler Schaffartzik im Blickpunkt, der in der aufgeheizten Berliner Halle zu Beginn bei jeden Ballkontakt ausgepfiffen wurde. Die Fans in seiner Geburtsstadt hatten ihm den Wechsel nach München übel genommen.

Beim Spiel der regulären Saison in Berlin hatten sie ein über ein Kreuz aus Metallstangen gehängtes Alba-Trikot Schaffartziks mit der Aufschrift „Verkauft!“ präsentiert. Schaffartzik (12 Punkte) blendete die Anfeindungen derweil erfolgreich aus. „Ich gehe emotionslos an die Sache heran, ich will die Spiele einfach nur gewinnen“, sagte der 30-Jährige. Sein Team geriet in der zweiten Hälfte allerdings zusehends ins Hintertreffen. Im dritten Abschnitt erspielte sich die Obradovic-Fünf erstmals eine zweistellige Führung (69:59).

In der Schlussphase mussten beide Mannschaften dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. München unterliefen dabei allerdings mehr Fehler. Der achtmalige Meister Berlin brachte den Sieg letztlich ungefährdet nach Hause. Bester Werfer der Berliner, die den Auftakt am Sonntag mit 81:88 verloren hatten, war Reggie Redding mit 16 Punkten. Aufseiten der Münchner, die um ihren ersten Meistertitel seit 1955 kämpfen, traf Malcolm Delaney (24) am häufigsten.

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