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NWZonline.de Sport Basketball

Basketball: Auch Göttingen feiert Paulding

15.01.2018

Göttingen Wenn Rickey Paulding vor Heimspielen der EWE Baskets in die Arena einläuft, fällt der Applaus stets am lautesten aus. Dass sich der 35-Jährige auch außerhalb Oldenburgs enormer Beliebtheit erfreut, ließ sich am Samstagabend kurz vor Beginn des Allstar-Spiels der Basketball-Bundesliga in Göttingen beobachten. Bei der Vorstellung des „Teams International“ erntete die Liga-Legende den wohl größten Zuspruch von den 3258 Zuschauern in der Lokhalle.

Liga denkt über Pokal–Reform nach

Die Basketball-Bundesliga erwägt eine Reform des nationalen Pokals mit einer Ausweitung des Teilnehmerfelds. „Wir denken über ein Modell mit 16 Teams nach, die ab dem Achtelfinale im K.o.-Modus starten“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. Bislang spielen sechs Teams in der Pokal-Qualifikation drei Halbfinalplätze aus. Zudem ist der Gastgeber automatisch beim Final-Turnier (Top Four) dabei. In dem neuen Modell würden 16 Liga-Teams ohne die beiden Aufsteiger starten. Eine Änderung müssten die Bundesligaclubs mit einstimmiger Mehrheit beschließen. In dieser Saison findet das Top Four am 17./18. Februar in Ulm statt.

Bei dem Showspiel selbst hielt sich Paulding dann vornehm zurück und überließ anderen Akteuren die spektakulären Aktionen. Vor allem Peyton Siva (Alba Berlin) sorgte mit 23 Punkten und drei getroffenen Dreipunktewürfen in der Schlussphase dafür, dass die ausländischen Profis das Duell gegen die Auswahl von deutschen Spielern mit 145:132 (74:64) gewannen. Siva wurde auch als wertvollster Spieler (MVP) der Partie ausgezeichnet. Pauldings Statistik konnte sich aber auch sehen lassen: In 17 Minuten Einsatzzeit kam er auf acht Punkte, acht Rebounds und fünf Assists. „Hier geht es vor allem um den Spaß. Aber klar wollten wir am Ende auch gewinnen“, sagte Paulding. In Joshiko Saibou (20 Punkte) kam der beste Werfer des „Teams National“ ebenfalls von Alba Berlin.

Julian Gamble von den Baskets Bonn nutzte das Rahmenprogramm für ein Zeichen gegen US-Präsident Donald Trump und Rassismus. Beim Dunking-Wettbewerb stopfte Gamble den Ball über ein Trump-Double in den Korb. Danach hob der 28-Jährige seine rechte Faust und stützte sich anschließend auf ein Knie. Mit dieser Geste demonstrieren in den USA zahlreiche Sportler unter anderem gegen Gewalt gegen Afro-Amerikaner. „Sein Einfluss ist negativ. Es ist nicht das, wofür ich als Amerikaner, als schwarzer Mann stehe“, betonte Gamble in Richtung Trump.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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