Hagen/Vechta - Trotz der Unruhe um den bevorstehenden Abschied von Trainer Doug Spradley befinden sich die Zweitliga-Basketballer von Rasta Vechta weiter auf Aufstiegskurs. Am Mittwochabend setzte sich der Hauptrunden-Erste im zweiten Viertelfinalspiel der Playoffs mit 86:79 (46:40) bei Phoenix Hagen durch und führt in der Serie jetzt mit 2:0.
Vechta, das in Robin Christen (18 Punkte) seinen Topscorer hatte, kann nun schon mit einem Sieg im dritten Spiel an diesem Samstag (19.30 Uhr) im heimischen Rasta-Dome den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Dort würde Vechta auf Köln oder Karlsruhe treffen. Der Finaleinzug berechtigt zum Aufstieg in die Bundesliga.
Am Dienstag hatte Rasta überraschend verkündet, den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Coach Spradley (51) nicht zu verlängern. Ein Kandidat auf die Spradley-Nachfolge könnte Sebastian Machowski (46) sein. Der frühere Trainer der EWE Baskets Oldenburg und der Eisbären Bremerhaven lebt in Oldenburg und ist derzeit ohne Job. Auf NWZ-Anfrage wollte sich Machowski nicht äußern.
