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NWZonline.de Sport Basketball

Durchstarter Justus Hollatz: Towers-Talent freut sich auf Bruder-Duell

03.01.2020

Hamburg /Oldenburg Justus Hollatz ist erst 18 Jahre alt und drückt tagsüber noch die Schulbank, doch gleichzeitig ist er der große Hoffnungsträger des Basketball-Bundesligisten Hamburg Towers. „Es ist fantastisch, wie er mit seinen 18 Jahren in der Bundesliga spielt. Er ist ein echter Aufbauspieler“, lobt Trainer Mike Taylor und hebt die Stärken des Shootingstars hervor: „Die Ballbewegung, seine Augen für die Mitspieler, sein Passspiel – ich bin sehr glücklich über seine Entwicklung. Wir glauben an ihn.“

Dem Point Guard, wie im Basketball der Spielmacher bezeichnet wird, steht am Sonntag ein besonderes Spiel bevor. Denn die Hamburg Towers sind dann bei den EWE Baskets Oldenburg (15 Uhr/große EWE-Arena) zu Gast. Sein Gegenspieler könnte dort unter anderem sein zweieinhalb Jahre älterer Bruder Jacob sein – der in der laufenden Bundesliga-Saison bisher allerdings nur einmal gegen Gießen im Profikader der Oldenburger stand. „Wenn ich daran zurückdenke, wie wir früher gegeneinander gespielt haben, als ich 12 und er 15 Jahre alt war, ist es ein Traum, dass wir nun in der Bundesliga aufeinandertreffen“, sagt Justus Hollatz. Während Jacob mit 16 Jahren Hamburg in Richtung Oldenburg verließ, durchlief Justus das Nachwuchsprogramm der Towers.

Dabei hätte Justus möglicherweise auch Fußballprofi werden können. Als er zwölf Jahre alt war, lag ihm ein Angebot des FC St. Pauli vor. „Ich spielte früher immer sehr gerne Fußball. Aber ich habe meine Chancen im Basketball größer eingeschätzt“, berichtet er. Tatsächlich verlief sein Aufstieg rasant. In der vergangenen Saison gab er bei den Towers sein Profidebüt in der zweitklassigen ProA. Einige Monate später wurde er zum Helden, als er im Finale den spielentscheidenden Drei-Punkte-Wurf gegen die Nürnberg Falcons verwandelte und Hamburg somit zur Zweitliga-Meisterschaft verhalf.

Die Belohnung: Hollatz wurde als ProA-Youngster des Jahres geehrt und unterschrieb im Mai einen Dreijahresvertrag bei den Towers. Langfristige Arbeitsverhältnisse sind in der Bundesliga keinesfalls selbstverständlich. Im Gegenteil: In der vorigen Saison hatten alle Spieler der Towers lediglich Einjahresverträge. Doch Hollatz spielt in der mittelfristigen Planung eine zentrale Rolle.

„Justus ist ein außerordentliches Talent“, sagt Geschäftsführer und Sportdirektor Marvin Willoughby. Nun soll der Youngster seinen Teil dazu beitragen, den Verein in der Bundesliga zu etablieren. „Der Klassenerhalt ist in dieser Saison das Ziel“, betont Hollatz.

In den kommenden Jahren dürfte dessen Entwicklung rasant weitergehen. Bundestrainer Henrik Rödl hat den jungen Hamburger bereits im Visier. „Seine Entwicklung verfolge ich mit Spannung“, sagte der Auswahlcoach dem „Hamburger Abendblatt“ über Hollatz: „Mit dem Aufstieg der Towers ist Hamburg für Talente ein hochinteressanter Standort geworden. Gerade wenn man weiß, dass Trainer Mike Taylor gerne junge deutsche Talente fördert, wie man am Beispiel Justus Hollatz bestens sieht.“

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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