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NWZonline.de Sport Basketball

BASKETBALL: Heimsieg beschert Kölnern heute den Meistertitel

06.06.2006

BERLIN BERLIN/SID/DPA - Rhein-Energie Köln hat den großen Favoriten Alba Berlin im Kampf um die deutsche Basketball-Meisterschaft in einen Schockzustand versetzt. Der Außenseiter gewann dank eines Dreipunktwurfes in der Schlusssekunde von Immanuel McElroy auch sein zweites Auswärtsspiel der Endspielserie „best of five“ (drei Siege nötig) in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle mit 82:80 (25:44). Bei einer 2:1-Führung können die Kölner heute vor eigenem Publikum (20 Uhr/Premiere) den Gewinn der ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte perfekt machen.

„Der psychologische Vorteil liegt nach diesem Spiel sicherlich bei uns“, sagte Kölns Trainer-Novize und Ex-Alba-Star Sasa Obradovic nach der Aufholjagd seiner bereits angezählten Mannschaft. 25:49 hatten die Kölner zu Anfang des dritten Abschnitts hinten gelegen und vor 10 050 bis dahin noch begeisterten Zuschauern schon wie der sichere Verlierer ausgesehen.

Doch dank einer Energieleistung drehten die Gäste die Partie. Titus Ivory, Michael Jordan und McElroy versenkten plötzlich einen Dreier nach dem anderen, nachdem vor der Pause der Korb wie vernagelt schien. Mit zunehmenden Berliner Foulproblemen erarbeiteten sich die Gäste nach dem Wechsel auch die Mehrzahl an Rebounds, bei denen Alba in den ersten 20 Minuten noch 25:9 vorne gelegen hatte. Zudem nutzte Köln eiskalt die Ballverluste des Gegners, die sich unerklärlicherweise häuften.

Berlin ist nicht der erste Club in den Playoffs, der die Kölner Nervenstärke in der Schlussphase zu spüren bekam. Im fünften Halbfinale bei Titelverteidiger GHP Bamberg sorgte Aleksandar Nadjfeji mit dem allerletzten Wurf des Spiels für den Kölner Sieg und damit die Neuauflage des Playoff-Finals von 2002, das Alba damals locker mit 3:0 für sich entschied.

Das Wort Schock vermied Henrik Rödl. „Es ist gut, dass es schon Dienstag weiter geht“, sagte Albas Trainer. „Da haben wir nicht so viel Zeit, über die schreckliche Schlussphase nachzudenken.“

Einer der Gründe für die Niederlage war die lässige Spielweise des früheren NBA-Meisters Mike Penberthy. Der nicht austrainierte Amerikaner vergab zehn Sekunden vor Schluss beim Stand von 80:79 für Alba zwei Freiwürfe. Das kann passieren, war aber symptomatisch für die lockere Einstellung des Distanzschützen. Penberthys Patzer ermöglichte Köln mit dem letzten Angriff alle Optionen, weil selbst ein Zweipunktwurf zum Sieg gelangt hätte.

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