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NWZonline.de Sport Basketball

BASKETBALL: Köln schaltet den Meister aus

26.05.2006

BAMBERG /BERLIN BAMBERG/BERLIN/DPA/SID - Mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde hat Alexander Nadjfeji den deutschen Basketball-Meister GHP Bamberg entthront und sein Team Rhein-Energie Köln in die Finalserie gegen Alba Berlin geworfen. Die Rheinländer gewannen gestern Abend die fünfte und entscheidende Partie beim Titelverteidiger mit 69:68 (39:41) und treten am Sonntag (20 Uhr) zum ersten Endspiel in Berlin an.

Die Schlussphase des Spiels in Bamberg war hochdramatisch: Nachdem Robert Garrett die Franken sieben Sekunden vor Schluss mit 68:66 in Führung gebracht hatte, konterte Nadjfeji mit der Schlusssirene zum viel umjubelten Kölner Auswärtssieg. Bester Werfer für Köln war der Ex-Quakenbrücker Michael Jordan mit 19 Punkten. Für die Franken traf Garrett (20 Punkte) am häufigsten.

Der Freude über den Finaleinzug folgte bei Alba Berlin der Schock: Center Jovo Stanojevic wird den Hauptstädtern wegen eines Kreuzbandrisses rund ein halbes Jahr fehlen. Der zum besten Spieler der Bundesliga-Vorrunde gekürte Serbe hatte sich die schwere Knieverletzung am Dienstag im Halbfinale beim entscheidenden 95:82 (43:37) bei Gastgeber Eisbären Bremerhaven zugezogen.

„Jetzt müssen wir in der Finalserie irgendwie ohne ihn auskommen. Jeder andere muss jetzt noch mehr geben, um Jovo zu ersetzen“, sagte Alba-Trainer Henrik Rödl.

Die 4200 Zuschauer in der ausverkauften Bremerhavener Stadthalle feierten ihre Mannschaft und Erfolgscoach Sarunas Sakalauskas trotz des Ausscheidens mit Sprechchören. „Ich bin wahnsinnig stolz auf mein Team. Wir haben in dieser Saison großartige Leistungen gezeigt, die mir immer in Erinnerung bleiben werden“, sagte der Trainer. Ob der Coach die Eisbären auch in der nächsten Spielzeit betreuen wird, ist noch offen. „Wie es mit mir weitergeht, kann ich noch nicht sagen“, erklärte Sakalauskas. Doch nicht nur der Erfolgscoach, sondern auch Profis wie die Leistungsträger Nick Jacobson, Darren Fenn, Brian Jones und Judson Wallace sind durch ihre überragenden Leistungen für andere Vereine im In- und Ausland interessant geworden. Deshalb ist es fraglich, ob der Club seine erste Fünf halten kann.

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