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NWZonline.de Sport Basketball

BASKETBALL: Kölner reisen auf Wolke sieben ins Finale

27.05.2006

FRANKFURT /MAIN Der Trikotsponsor des Noch-Meisters musste Insolvenz anmelden. Nadjfeji behält in letzter Sekunde die Nerven.

Von Eric Dobias FRANKFURT/MAIN - Nach dem glücklichen Ende im Halbfinal-Krimi gegen Meister GHP Bamberg träumen die Basketballer von Rhein-Energie Köln vom ersten Meistertitel und dem Einzug in die Euroliga. „Wir wollen einen guten Job machen und bis zum Ende kämpfen“, kündigte Alexander Nadjfeji dem favorisierten Pokalsieger Alba Berlin in der am Sonntag (19.30 Uhr/Premiere) beginnenden Bundesliga-Finalserie „best of five“ (drei Siege nötig) einen großen Kampf an. Der neue Titelträger sichert sich das Startrecht in der europäischen Königsklasse, da er 30 Punkte erhält und an Bamberg in der nationalen Rangliste vorbeizieht (siehe Kasten).

Mit seinem Drei-Punkte-Wurf zum 69:68-Sieg im fünften Halbfinale hatte Nadjfeji die Rheinländer in letzter Sekunde ins Finale und den gescheiterten Titelverteidiger Bamberg ins Jammertal befördert. „Ich kann kaum beschreiben, wie glücklich ich bin. Das ist einer der schönsten Momente in meinem Leben“, jubelte Kölns Trainer Sasa Obradovic.

Vor vier Jahren standen sich beide Teams schon einmal in der Endspielserie gegenüber. Damals behielt Alba mit 3:0 die Oberhand. Nach dem Coup gegen die konsternierten Bamberger rechnen sich die Kölner dieses Mal mehr aus. „Im Finale gibt es einiges zu holen für uns“, erklärte Guido Grünheid, der vor der Saison von der Spree an den Rhein gewechselt war.

Zumal Berlin auf Jovo Stanojevic verzichten muss. Der Center hatte sich am Dienstagabend gegen Bremerhaven einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt ein halbes Jahr aus. „Wir müssen Jovo ersetzen. Aber ich bin sicher, dass wir im Finale alle noch ein bisschen zulegen können“, erklärte Nationalspieler Demond Greene. Fehlen wird im ersten Heimspiel, das noch nicht ausverkauft ist, auch Mike Penberthy. Der Amerikaner verfügt nach seiner Leisten-Operation noch nicht über die erforderliche Fitness.

Während die Kölner ausgelassen ihre zweite Finalteilnahme nach 2002 feierten, waren die Bamberger am Boden zerstört. „Bitterer geht es gar nicht, wenn man in letzter Sekunde verliert. Wir haben eine gute Saison gespielt, aber das ist kein Trost. Wir wollten die Meisterschaft verteidigen, jetzt sind wir sehr enttäuscht“, erklärte Trainer Dirk Bauermann.

Neben dem sportlichen Aus mussten die Franken auch noch einen finanziellen Rückschlag hinnehmen. Durch die Insolvenz von Nici, unter anderem Hersteller des WM-Maskottchens Goleo, haben die Bamberger ihren Trikotsponsor verloren. Damit fehlen im Etat für die kommende Saison etwa 500 000 Euro. Sollte der Verein innerhalb der nächsten sechs Wochen keinen neuen Sponsor finden, ist eine Kürzung des Budgets für das Spieljahr 2006/07 geplant.

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