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NWZonline.de Sport Basketball

BUNDESLIGA: Kölns Basketballer brauchen dringend 800 000 Euro

16.02.2008

KöLN Insolvenz, Ausverkauf, Untergang – der ehemalige Basketball-Meister Köln 99ers kämpft um seine Existenz. Nachdem Club-Mäzen Herbert Zimmer im Januar bekannt gegeben hatte, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können, mussten die Domstädter einen Insolvenzantrag stellen. Dem Meister von 2006 und dreimaligen Pokalsieger fehlen 800 000 Euro. Bis Montag muss das Geld aufgetrieben werden, sonst gehen bei den 99ers die Lichter aus.

„Zunächst stehen wir mit dem Rücken zur Wand“, sagt 99ers-Sprecher Jan Odendahl. Es fehle ein Sponsor, der den ersten Schritt macht. Für den Fall, dass sich ein Geldgeber findet, hoffen die Verantwortlichen auf einen Domino-Effekt. Viele Unternehmen hätten ihre grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, sich zu engagieren. Doch den Anfang will offenbar keiner machen.

Unterdessen kehren Leistungsträger den 99ers reihenweise den Rücken: Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy zu Alba Berlin, Toby Bailey nach Spanien. Es seien Trennungen im Guten gewesen, betont Odendahl: „Da ist kein böses Blut. Wir haben ihnen viel zu verdanken und treten nicht nach“. Nur die Tatsache, dass Nadjfeji und McElroy ausgerechnet kurz vor dem Cup-Achtelfinale gegen Alba an die Spree wechselten, habe einen „faden Beigeschmack“.

Von Titeln spricht bei den 99ers keiner mehr. Laut Odenthal und Manager Jens Brämer, in dieser Funktion einst auch in Oldenburg aktiv, ist ein Mittelfeldplatz das neue Saisonziel – wenn die Rettung glückt. Erreicht werden soll das mit jungen Spielern wie Philipp Schwethelm (18) und Marko Keselj (20). Odenthal spricht vom „zukunftsorientierten Projekt“. Es gebe ein Potenzial, das sich mancher Bundesligist wünsche. „Es wäre fatal, wenn das erfolgreichste Team der letzten Jahre untergehen würde – noch dazu unverschuldet.“

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