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NWZonline.de Sport Basketball

Basketball: Limitierte Tickets empören Fans

02.08.2013

Oldenburg 18. Mai 2013, fünftes Playoff-Viertelfinale gegen Bonn: Knapp 700 Fans aus dem Rheinland wollen dem Heim-Publikum in der EWE-Arena, rund 5300 Oldenburgern, nicht kampflos das Feld der akustischen Unterstützung überlassen. Am Ende verlieren die Gäste sportlich, zu dem stimmungsvollen Abend haben die Akteure und ihr Anhang aber einen großen Teil beigetragen.

August 2013: Die Basketball-Bundesliga (BBL) hat eine Deckelung der Kartenkontingente für Auswärtsfahrten beschlossen. Ab sofort wird der Anteil der Tickets, die für die Gäste reserviert werden, nicht mehr prozentual nach dem Fassungsvermögen der Halle berechnet, sondern auf 300 Karten festgesetzt. Bisher wurden stets zehn Prozent der Plätze geblockt.

Gegen die neue Regelung wehren sich die Fanclubs aller 18 Bundesliga-Teams. „Wir empfinden das als ungerecht“, sagt Jannik Wiggers, Vorsitzender von „Thunder-storm Oldenburg“: „Zehn Prozent wären in Ordnung. Man muss ja auch das Verhältnis zur Halle sehen.“

In einem offenen Brief fordern Deutschlands Basketballfans die BBL-Vereine auf, den Beschluss zurückzunehmen: „Es gibt nichts Schöneres, als wenn zwei große Fanblöcke sich gegenseitig zu akustischen Höchstleistungen hochschaukeln und gemeinsam ein friedliches Basketballfest feiern.“ Die Fan-Vertreter zeigen sich enttäuscht, „dass so eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen getroffen wurde, ohne dass auch nur einer von uns angehört wurde“.

„Thunderstorm“ und Verantwortliche der EWE Baskets haben das Thema, laut Wiggers, Mitte Juli „kontrovers diskutiert. Die Vereine sind langfristig dafür, viele Dauerkarten abzusetzen, um Gewissheit zu haben, was die Auslastung betrifft.“

Daniel Pleines, verantwortlich fürs Ticket-Management bei Vize-Meister Oldenburg sagt: „Gerade bei größeren Hallen werden bei den meisten Spielen viele Karten geblockt, die dann vielleicht nicht mehr rechtzeitig wieder in den Verkauf gelangen.“ Werden im Einzelfall mehr Tickets angefordert, können die Vereine „andere Abmachungen treffen“, formuliert BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Die Oldenburger zeigen sich flexibel: „Bei der Handvoll Spiele, wo mehr als 300 Zuschauer mitreisen, können wir das absprechen und mehr Karten zur Verfügung stellen“, sagt Pleines Bei Derbys oder Playoff-Duellen könne man dann individuelle Vereinbarungen treffen. Wichtig sei es nur, den zeitlichen Rahmen einzuhalten, damit nicht beanspruchte Karten noch verkauft werden können. „Da müssen wir auch ehrlich sein und realistische Kontingente bestellen“, sagt Wiggers.

Derweil gibt es für die Eisbären Bremerhaven „diese Problematik eigentlich gar nicht“, so Manager Jan Rathjen: „Es kommen nie mehr als 300 Oldenburger zu uns und andersherum auch nicht. Wir sehen das ganz entspannt. Die BBL wird sich dabei schon was gedacht haben.“

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