Ludwigsburg/Bamberg - So richtig erklären konnte bei Alba Berlin niemand die neuerliche 80:90-Pleite im Verfolger-Duell in Ludwigsburg. „Ich hätte erwartet, dass wir hier ganz anders auftreten“, sagte Trainer Sasa Obradovic. Nach den zwei deutlichen Niederlagen im Eurocup ließen sich die Berliner am Sonnabend nun auch in der Bundesliga von den Schwaben überrumpeln.
„Zum dritten Mal ist es uns nicht gelungen, eine Lösung zu finden“, erklärte Manager Marco Baldi verärgert. Mit ihrer aggressiven und unorthodoxen Spielweise kauften die Gastgeber dem Tabellenzweiten Alba bereits im ersten Viertel den Schneid ab. Kerron Johnson war als Spielmacher und Korbschütze (20 Punkte) der entscheidende Mann der Ludwigsburger.
Keine Blöße gab sich Spitzenreiter Baskets Bamberg. Der Meister landete zum Hinrundenabschluss einen 104:72-Kantersieg gegen die Baskets Bonn. Erfolgreichster Werfer war Nicolo Melli mit 20 Punkten. RP Ulm musste sich nach sieben Siegen in Folge bei Bayern München mit 85:101 geschlagen geben und erlitt einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Vizemeister München baute seine Serie auf sechs Siege aus und festigte Rang zwei.
Im Abstiegskampf feierten die Eisbären Bremerhaven einen 73:71 (28:40)-Erfolg gegen den BBC Bayreuth. Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehten die Eisbären auf und fuhren den ersten Heimsieg der Saison ein. Die meisten Punkte für Bremerhaven erzielte Jerry Smith (25).
Der Mitteldeutsche BC kommt auch mit dem neuen Trainer Predrag Krunic nicht auf Touren. Das Team aus Weißenfels unterlag den Baskets Würzburg mit 76:87 (31:39) und bleibt am Tabellenende.
