• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Basketball

Vechtas Basketballer schnuppern an Sensation

04.10.2018

München /Ludwigsburg Es ging ein besorgtes Raunen durch die Münchner Arena, nachdem Bayerns Top-Scorer Danilo Barthel einen ins Aus fliegenden Ball zwar gerade noch zurück Richtung Spielfeld schaufelte, jedoch direkt in die Hände von Rastas Austin Hollins. Dieser nahm diese Vorlage dankend an, versenkte das Spielgerät im Korb und brachte Vechta 126 Sekunden vor Schluss auf 66:69 heran.

In der verbleibenden Zeit aber stellten die Münchner Basketballer ihre beste Fünf aufs Feld, legten kurz den Turbo ein und setzten sich mit einem 10:0-Lauf spielentscheidend ab. Dass Maximilian DiLeo in dieser Phase beide seiner Freiwürfe verwarf und damit Vechtas Quote von der Linie auf unterirdische 38 Prozent (5 von 13) drückte, trug seinen Teil dazu bei. Am Ende bezwang Titelverteidiger Bayern München einen spielstarken Aufsteiger Rasta Vechta mit 79:66.

„Ich denke, dass wir nicht schlecht gespielt haben. Wir haben uns vorgenommen, nach dem Spiel besser zu sein als zuvor. Das ist uns gegen einen starken Gegner gelungen“, sagte Vechtas Pedro Calles: „Am Ende haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht. Doch manchmal ist das Ergebnis nicht so wichtig, sondern die Art, wie wir Basketball gespielt haben. Heute war so ein Spiel.“

Die Münchner hatten Mitte des dritten Viertels bei 19 Punkten Vorsprung (54:35) wie der sichere Sieger ausgesehen, doch Vechta spielte ein starkes Schlussviertel und kam noch einmal gefährlich nahe heran. Bester Werfer der Vechtaer war Hollins mit zwölf Punkten. Nationalspieler Barthel sammelte 23 Zähler für den Meister, bei dem der erst kurz vor der Partie verpflichtete langjährige NBA-Profi Derrick Williams noch nicht zum Einsatz kam. Der 27-jährige US-Amerikaner bestritt 428 Spiele in der nordamerikanischen Profiliga, zuletzt war er für die Los Angeles Lakers aktiv.

Auch die Eisbären Bremerhaven belohnten sich nicht für eine furiose Aufholjagd und verloren bei den Riesen Ludwigsburg am Ende klar mit 58:75. Das sah vor dem Schlussviertel ganz anders aus: Zwar hatten die Bremerhavener zur Pause bereits mit 22:38 zurückgelegen, schafften im dritten Abschnitt aber den Ausgleich zum 51:51. Dieses Viertel für sich genommen gewannen die Eisbären 29:13.

Im Schlussabschnitt zeigten die Gastgeber jedoch ihre Klasse, gewannen diesen mit 24:7 und so auch das Spiel. Bester Scorer war Ludwigsburgs Kelan Martin (20). Für Bremerhaven sammelte Chris Warren (15) die meisten Zähler. Der Oldenburger Jan Niklas Wimberg, der seit Saisonbeginn das Trikot der Eisbären trägt, spielte gute 20 Minuten und kam auf vier Punkte und vier Rebounds.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2032
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.