Oklahoma City - Dirk Nowitzki trug das frühe Playoff-Aus mit Fassung. Als die 1:4-Niederlage der Dallas Mavericks in der ersten Runde gegen die Oklahoma City Thunder am Montag (Ortszeit) durch das 104:118 in Oklahoma besiegelt war, verließ Deutschlands Basketball-Superstar das Parkett der Chesapeake Energy Arena erhobenen Hauptes. Sogar die Fans der Thunder applaudierten, Nowitzki bedankte sich und streckte den Daumen in die Höhe. Dass er mit dem verletzungsgeplagten Team der Mavs in diesem Jahr ein Anwärter auf den Titel sein würde, hatte der 37-Jährige sowieso selbst nicht erwartet.
„Ich bin wirklich stolz auf das Team, wir haben alles gegeben, was in unserer Macht stand“, sagte Nowitzki. Er war mit 24 Punkten bester Werfer der Mavs, verhindern konnte er die Niederlage aber auch nicht. Gegen die Thunder-Stars Russell Westbrook (36 Punkte) und Kevin Durant (33) war ein guter Nowitzki zu wenig.
Obwohl der gebürtige Würzburger im Juni 38 Jahre alt wird, will er weitermachen. „Ich habe immer gesagt, dass ich meine Karriere bei den Mavs beenden möchte“, meinte der Kapitän: „Es gibt keinen Grund zu wechseln, es sei denn, die Mavs wollen einen Neuaufbau.“ Nowitzki hätte die Option, aus seinem noch ein Jahr laufenden Vertrag auszusteigen. Dallas-Coach Rick Carlisle machte aber bereits unmittelbar nach der Partie in Oklahoma deutlich, dass er auf keinen Fall auf Nowitzki verzichten will.
