OLDENBURG - OLDENBURG - Die Kritik ihrer Fans zu Herzen genommen haben sich die EWE Baskets. „Es wird eine stärkere Kommunikation zwischen der Mannschaft und der Geschäftsführung einerseits und den Fanclubs andererseits geben“, kündigte Baskets-Sprecher Torben Rosenbohm nach dem gestrigen Treffen der Club-Führung mit Vertretern des Fanclubs „Flying Moins“ an. Nach der Niederlage des Basketball-Bundesligisten bei den Frankfurt Skyliners am Ostersonntag hatten Baskets-Fans ihrer Enttäuschung Luft gemacht und waren dafür von Vereinsseite kritisiert worden. Die Anhänger empfanden das wiederum als Unverschämtheit, da sie mehrere hundert Kilometer gefahren waren und nach der schwachen Leistung zurecht das Team kritisiert hatten.

Als „sehr vernünftig“ beschrieb der „Flying-Moins“-Vorsitzende Peter Mydla das gestrige Gespräch mit der Baskets-Führung. „Wir haben Dinge angesprochen, die uns in der Vergangenheit nicht gefallen haben. So sollen sich künftig die Spieler auch nach Niederlagen den Fans zeigen, um das Spiel aufzuarbeiten.“ Außerdem wollen Spieler, Trainer und Geschäftsführer nun regelmäßig an den Fanclub-Treffen teilnehmen.

Für das Playoff-Heimspiel gegen Alba Berlin am Donnerstag, 4. Mai, kündigte Mydla volle Unterstützung an. „Die Probleme wurden angesprochen und von Baskets-Seite offenbar auch ernst genommen. Für uns ist das jetzt ausgeräumt.“

Fanclub im Internet

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