OLDENBURG - Nix da! Fragen zum Sonntagsgegner Bremerhaven werden von Predrag Krunic erst am Freitag ab 22.30 Uhr beantwortet. Neun Siege in Folge und die Aussicht auf die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs der Basketball-Bundesliga haben den Trainer der EWE Baskets nicht leichtsinnig werden lassen. Auch die Heimpartie gegen den Tabellenvorletzten TBB Trier muss an diesem Freitag (20 Uhr, EWE-Arena) erstmal gespielt und gewonnen werden. So weit die Formalitäten!
Intern werden allerdings bereits am Donnerstag kräftig die Daumen gedrückt. Denn sollte der Tabellenvierte Baskets Bamberg sein vorgezogenes Heimspiel gegen die neuntplatzierten Köln 99ers gewinnen, wäre den Oldenburgern die Teilnahme an der Meisterrunde nicht mehr zu nehmen. „Wenn wir uns für die Playoffs qualifizieren, haben wir unsere Zielvorgabe erreicht“, sagte Baskets-Geschäftsführer Gerold Lange. „Danach kommt für uns die Zugabe.“
Sehr zufrieden ist Lange sowohl mit der Arbeit des Trainers als auch mit dessen Spielerauswahl. „Lauter nette Jungs“, hat der Baskets-Macher festgestellt – eine Eigenschaft, die die Oldenburger Spieler auf dem Feld seit geraumer Zeit abgelegt haben. In dieser bislang erfolgreich verlaufenden Saison sei auch die öffentliche Wahrnehmung eine andere. „Ich werde auch abseits der Basketball-Umfeldes immer wieder auf die gute Rückrunde angesprochen. Das war in der Endphase der vergangenen Saison nicht so“, weiß Lange.
Krunic will keine Vorschusslorbeeren, sondern Punkte. Deshalb gilt die ganze Konzentration des Trainers dem Heimspiel am Freitag. „Die Trierer haben einen enttäuschenden Saisonverlauf hinter sich. Aber so lange sie die Chance auf den Klassenerhalt besitzen, werden sie kämpfen.“ Das doppelte Gesicht zeigte der Vorletzte binnen der vergangenen beiden Wochen. Dem 92:83-Sieg gegen den Zweiten Leverkusen folgte die 85:99-Pleite gegen Schlusslicht Jena. „Dieser Umstand macht die Trierer zu einem gefährlichen Gegner“, warnt Krunic.
