OLDENBURG - Die Siegesserie der EWE Baskets hat auch im Derby gegen die Artland Dragons Quakenbrück gehalten. Am Freitagabend gewann der Oldenburger Basketball-Bundesligist sein Heimspiel gegen den Nachbarn und Tabellenführer mit 83:63 (41:27) und schaffte damit den fünften Erfolg nacheinander. Für die Gäste aus dem Landkreis Osnabrück war es dagegen die erste Niederlage nach zuvor neun Liga-Siegen.
Wir haben einen sehr guten Start hingelegt, freute sich Oldenburgs Trainer Predrag Krunic. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir dann die Kontrolle behalten. Meine Spieler haben wirklich einen sehr guten Job gemacht.
Die Oldenburger legten bei einer beeindruckenden Geräuschkulisse in der mit 3148 Zuschauern ausverkauften EWE-Arena einen Traumstart hin. Nach nicht einmal 90 Sekunden führte die Mannschaft von Krunic mit 7:0. Das hohe Tempo im ersten Viertel riss sowohl den Oldenburger Anhang als auch die rund 600 Drachen-Fans von den Sitzen. Nach einem Dunking von Rickey Paulding betrug der Vorsprung der Gastgeber bereits 13 Punkte (25:12) der Tabellenführer war geschockt. Wie gut die Oldenburger ihren Korb abriegelten und verteidigten, zeigte sich an der Art der Treffer der Quakenbrücker. Von den 14 Punkten der Artländer im ersten Viertel kamen neun durch Drei-Punkte-Würfe zustande.
Oldenburg war die klar bessere Mannschaft, sagte Gästetrainer Chris Fleming. Sie haben von Anfang an mehr Energie investiert. Die hohe Belastung für uns in den vergangenen Wochen darf da keine Ausrede sein.
Die Quakenbrücker, die am Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel des Uleb-Cups beim russischen Team Unics Kasan ihren 80:78-Hinspielsieg verteidigen müssen, liefen auch im zweiten Viertel der Form hinterher, die sie an die Spitze der Bundesliga gebracht hatte. Von den zuletzt so starken John Goldsberry, Terrance Thomas und Lamont McIntosh war kaum etwas zu sehen.
Der überragende Branimir Longin schraubte den Oldenburger Vorsprung in der 21. Minute erstmals auf mehr als 20 Punkte (48:27). Fleming versuchte lautstark, von der Seitenlinie aus Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen vergeblich. Trotz einiger überhasteter Würfe von Jason Gardner blieben die Baskets die bessere Mannschaft. Mit einer 16-Punkte-Führung ging das Krunic-Team ins Schlussviertel. In diesem verringerten die Gäste zeitweise den Rückstand, ohne die Oldenburger aber noch in Gefahr zu bringen. Mit einem Dreier setzte Gardner den Schlusspunkt zum 83:63.
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