OLDENBURG - Becks Wechsel brachten keinen Erfolg. Die Halbfinals werden nächste Woche ausgelost.
Von hauke richters
OLDENBURG - Erst lange nach der Schlusssirene hatte die Baskets-Familie Freude auf dem Spielfeld. Der mittlerweile geduschte und umgezogene Terry Black nahm seinen kleinen Sohn auf die Schultern, und der Sprössling des 28-Jährigen hatte großen Spaß daran, im Korbnetz herumzuhangeln.Papa Black hatte mit seinen Kollegen der EWE Baskets zuvor weniger Vergnügen gehabt. Bei der 66:72 (32:43)-Niederlage im Pokal-Viertelfinale gegen die Eisbären Bremerhaven zeigten die Oldenburger am Mittwoch nur wenige Minuten lang mitreißenden Basketball. Erst im Schlussviertel zogen die Oldenburger vor 2431 Zuschauern die Zügel an – mehr als das Verringern des Rückstandes auf phasenweise vier Zähler gelang aber nicht mehr.
„Wir haben einfach unseren Rhythmus nicht gefunden“, sagte ein enttäuschter Trainer Don Beck. Der wäre gerne einmal wieder zum Pokal-Endturnier gefahren, das dieses Mal am 28. und 29. April in Hamburg stattfindet. Zum letzten Mal hatte er 2002 als Trainer von Trier daran teilgenommen und im Spiel um Platz drei gegen die Oldenburger verloren. Diese verpflichteten ihn wenige Wochen später als Trainer.
So viel Beck gegen Bremerhaven auch wechselte, Impulse kamen von der Bank fast keine. Heiko Schaffartzik, Daniel Strauch, Ajmal Basit und Saulius Kuzminskas erzielten gemeinsam gerade einmal vier Punkte, einen Assist konnte keiner aus dem Quartett vorweisen.
Am Sonnabend können die Baskets ihren Fans zeigen, dass sie es besser können. Um 20 Uhr kommen die Braunschweiger Phantoms zum Ligaspiel in die EWE-Arena.
Die Halbfinal-Partien der Pokal-Endrunde werden derweil am Dienstag, 3. April, in Hamburg ausgelost. Im Lostopf sind neben den Bremerhavenern noch Ludwigsburg, Quakenbrück und Köln.
