OLDENBURG - Keine Zeit zum Ausruhen bleibt den EWE Baskets in der Basketball-Bundesliga (BBL). Nur drei Tage nach der 77:91-Niederlage bei den Frankfurt Skyliners müssen die Oldenburger an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) beim Tabellenzweiten Alba Berlin antreten.

Die starken Berliner drängen punktgleich (30:8) mit den Artland Dragons mit aller Kraft an die Spitze. Neben der Tabellenführung haben sie den Titel fest im Blick.

Um in diesem Jahr, nach vier verpassten Meisterschaften in Folge, kein Risiko in der Rückrunde einzugehen, haben sich die Berliner kurz vor Ablauf der Wechselfrist noch einmal verstärkt. Vom insolventen Ligarivalen Köln 99ers wurden Immanuel McElroy und Aleksandar Nadjfeji verpflichtet. Beide geben gegen die Oldenburger ihr Heimdebüt. Baskets-Trainer Predrag Krunic sagt angesichts der großen Namen: „Ein Übermaß an Respekt schadet uns. Keiner darf sich verstecken. Als Team müssen wir an uns glauben.“

Nicht ohne Grund, denn von den jüngsten Veränderungen im Kader der Berliner könnten die Baskets unter Umständen kurzfristig profitieren. Berlin muss sich neu justieren. Die Integration der neuen Leistungsträger sorgt für eine Verschiebung in der Hierarchie, der Spielzeit und des Systems. Ein Prozess, der vorübergehend für Unsicherheiten sorgen kann.

Auch beim Tabellenzehnten Oldenburg steht das Spielerkarussell nicht still. Am kommenden Sonntag läuft der Vertrag von Ruben Boumtje Boumtje aus. Der Center kam bisher in zehn Spielen durchschnittlich auf drei Punkte und vier Rebounds. Über eine Fortsetzung oder ein Ende der Zusammenarbeit wird erst nach dem Heimspiel am Sonntag gegen die Baskets Bonn (17 Uhr, EWE-Arena) entschieden. Die Bonner werden ohne ihren Führungsspieler Jason Conley anreisen, bei dem eine Knieverletzung festgestellt wurde.

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